Donnerstag, 20. Dezember 2012

Schnell ein Rückblick vor dem Weltuntergang : )

Also, bevor morgen die Welt untergeht, möchte ich diese letzte Gelegenheit nicht verstreichen lassen und mal gaaaanz kurz auf das Jahr 2012 zurückblicken und Revue passieren lassen. Es lohnt sich, denn es ist so furchtbar viel passiert!
Der Dicke : )

Als allererstes denke ich an Antje, dem Dicken (Sammy) sein Fraule. Letztes Jahr um diese Zeit war alles noch im Lot. Die Fellpresse war in ihrem Element! Wir waren schwer beschäftigt mit dem Kampf gegen diesen skandalösen Welpenhandel bei Zoo Zajac, wir haben die unverwüstliche Martin-Rütter-Fan-Gemeinde mit unserer kritischen Sichtweise ein wenig aufgemischt, wir haben rosa Schlüpper verschenkt und auf eine nicht enden wollende Reise geschickt. Und wir hatten jede Menge Spaß - im Fellpresse-Team mit dem Dicken, der Zicke Jamie, Pelle und Indi, mit unseren treuen Lesern und Leserinnen und den vielen Kläffern auf Facebook.
Doch dann kam die Krankheit, der furchtbare Schock, die Hoffnung, dass natürlich alles gut enden würde und schließlich die bittere Einsicht, dass es anders kommen würde. Die Trauer ist unendlich groß, Antje ist für immer in unseren Herzen! Wir vermissen sie sehr, wir vermissen ihr Werk, die Fellpresse, in die ihr Herzblut floss, und wir vermissen den Dicken, seine freche Klappe und unmöglichen Sprüche in FB, mit denen er uns den Alltag versüßte!
Wir durften Anna näher kennenlernen, Antjes Frau. Und wir sind sehr froh, dass wir sie kennenlernen durften, denn sie ist - genau wie Antje es war - ein wirklich toller, starker Mensch! Sie und Sammy müssen nun durch eine schwere Zeit. Wir sind froh, dass sich die beiden haben, und wir sind glücklich, dass wir über FB weiter miteinander in Verbindung stehen! Wir wissen, dass wir die Last und die Trauer nicht schmälern können, aber du sollst wissen, liebe Anna, wir denken an dich und sind für dich da, wenn du uns brauchst!

Ich denke auch an all die Abenteuer in 2012, die ich erlebt habe:
Haufenweise Urlaube, wie das Schwarzwald-Wochenende mit der Hundeschule (Tatort-Premiere coming up soon!), unser megageiler Hausboot-Urlaub, der Südfrankreich-Urlaub und die erste Abschiebehaft über mehrere Nächte in meine Oase, weil sich Fraule und Herrle in Wien verlustieren wollten. Nun ja.
Ich habe meine echten Brüder beim Portietreffen in Niederbipp kennengelernt! Ich wurde Mr. September beim Cadmos-Verlag dank eurer Likes! Und ich habe Jacky besucht, die ganz bei uns in der Nähe wohnt und gleich 12 statt 2 kerngesunde Portiewelpen zur Welt gebracht hat. Eine echte Killerrüdin! Und Fraule war untröstlich, dass Gott sei Dank alle schon vergeben waren, als wir dort aufschlugen...

Es gab mal wieder suuuper Supergerdi-Seminare, Workshops und Vorträge, und Fraule ist nach diesem Jahr noch mehr und unumstößlich davon überzeugt, dass die einzig nachhaltig erfolgreiche Methode in der Hundeerziehung die über positive Verstärkung ist. In diesem Zusammenhang habe ich ziemlich viel über aversive und gewaltfreie Erziehung geschrieben und durfte mich mit einigen Skeptikern und Anhängern der "alten" Schule zoffen. Ich bin ganz besonders stolz darauf, dass manche von denen tatsächlich ins Grübeln kamen. Und selbstredend freue ich mich auch über alle, die ihr Interesse bekundet und die mich immer wieder ermuntert haben, weiterzumachen und auch weiter kritisch zu bleiben!

Die größte Challenge war dieses Jahr sicherlich, mich auf den Pfad der Tugend zurückzuführen. Meine klitzekleine Psychose gegenüber sich mir nähernden Menschen habe ich ja hoserunterlassend protokolliert. Und auch, wie Fraule das Ganze wieder hingebogen hat. Im Nachgang hierzu kann ich nur gestehen: Ich bin tatsächlich gezähmt. Grumpf! Seit wir trainiert haben wie die Blöden, bin ich kein einziges Mal mehr irgendwem an die Buxe gegangen. Man kann also auch die Bekloppten heilen. Und das Ganze komplett ohne Zwangsjacke, yeah!!!

Dieser Erfolg, das Interesse am Thema, die Liebe zu Hunden, aber vor allem auch die vielen unterschiedlichen höchst streitbaren Fronten in der Hundewelt haben letztlich Fraule zu dem Entschluss geführt, unbedingt mehr machen und verstehen zu wollen, sich weiterzubilden, und eben nicht nur mit einem gesunden Halbwissen durch die Welt zu stolpern. Und so hat sie sich nach langem Hin und Her dazu entschlossen, eine Ausbildung zur Hundetrainerin bei pro cane familiari in 2013 zu starten. Ihr Praktikum in unserer Hundeschule FinnsWelt hat sie bereits begonnen. Mit dem Ergebnis, dass ich jetzt zu Hause bleiben darf, während Fraule regelmäßig zur Hundeschule latscht. Grumpf!
Ihr seht, es gibt also bereits spannende Pläne fürs nächste Jahr. Ihr dürft übrigens gerne Daumendrücken, dass sie's überhaupt auch schafft, das Ganze. Da bestehen durchaus Zweifel...

Es gab auch zwei höchst schmerzhafte Erlebnisse, die ich dieses Jahr verdauen musste und an die ich mich nur äußerst ungern erinnere: Erst wurden mir meinen Killerklöten abgeschnippelt und kurz darauf schlitzte mir ein Kumpel mein wertvolles, gut durchblutetes Ohrläppchen. Zwei Traumata, die ich hauptsächlich unter der Kellertreppe auskurierte - dies schien mir der adequateste Ort für meine Leiden. Also gut, zugegebenermaßen war das Thema Killerklötenschnippelei relativ bald gegessen. Aber das mit dem Ohr, das war wirklich ein Alptraum! Ich war kurz geneigt, meiner Tierärschin die Freundschaft zu kündigen!

Es gibt Dinge, da härtet man einfach nicht ab. Auch dieses Jahr habe ich über FB wieder viele grausame Hundeschicksale mitbekommen. Diese mitleiderregenden Bilder und Geschichten brechen mein Herz immer wieder aufs Neue und brennen sich in mein Hirn. Umso tiefer ziehe ich meinen Hut vor all denen, die unverwüstlich für uns Hunde kämpfen, die sich für unsere Rechte stark machen, die Spendenaktionen ins Leben rufen und die für die armen Seelen in den Tierheimen und Tötungsstationen alles menschenmögliche tun, um sie da raus zu holen und ihnen ein zweites, ein lebenswertes Leben zu ermöglichen. Ich frage mich manchmal, wie man all das Elend ertragen kann, ohne zu verzweifeln. Ich könnte es nicht! Deshalb bin ich voller ehrlicher Hochachtung vor diesen Menschen!

Umso mehr freue ich mich, wenn ich stattdessen einem derjenigen menschlichen Exemplare, die unsere Welt so als Hundeflüsterer -freund oder -trainer bereichern, und die so ganz offensichtlich nicht durch den Respekt vor anderen Lebenwesen angetrieben werden, verbal ab und zu eins auf die Zwölf hauen darf. Ich weiß auch, das kratzt die nicht die Bohne, was ich mir in meinem kleinen Blog so zusammentippe, aber viele ihrer Anhänger, die juckt das ganz gewaltig, hehe. Und ich hoffe, ich wünsche, ich bete, dass manche von ihnen innehalten mögen und hinter meiner satirischen Form der Feindseligkeit das erkennen, was es in Wahrheit ist: Reflektion. Aufklärung. Der Aufruf zur Veränderung, zum Mut, offen zu sein und neue Wege zu beschreiten, oder sie zumindest mal auszuprobieren. Ja, manchmal durch Provokation, ich geb's zu. Das ist eben meine Art damit umzugehen. Ich kann nicht anders. Sonst müsste ich womöglich kotzen. Und das will ja wohl keiner! Mir geht's danach gleich immer ein wenig besser. Insofern haben meine Posts nicht zu unterschätzende Selbstheilungskräfte, sonst würde ich nämlich an der Gattung Mensch verzweifeln. 

Meine Dani ♥ und ich : )
Zuletzt fällt mir ein, dass ich auch dieses Jahr wieder eine Menge toller Hunde und ihre nicht minder tollen Menschen kennenlernen durfte. Echte, also ich meine, im wahren Leben. Und die virtuellen über FB, die es im wahren Leben natürlich auch, hoffe ich, irgendwo gibt, die ich aber leider (noch) nicht persönlich kenne. Ich meine, ich bin ein Killerrüde und knallhart, aber nichtsdestotrotz muss ich gestehen, dass es riesigen Spaß macht, all diese coolen Gestalten kennenzulernen, gemeinsam zu lachen, zu fachsimpeln, sich auszutauschen, zu beschnüffeln und manche auch mal abzuschlecken : )

So. Und sollte nun morgen unerwarteterweise die Welt doch nicht untergehen, dann wünsche ich euch jetzt noch ganz schnell ein wunderschönes Weihnachtsfest mit vielen vielen Würstchen und natürlich einen guten Rutsch ins neue Jahr mit möglichst wenig Schiss vor Böllern und Raketen und auch ganz vielen Würstchen, um euch möglicherweise die Angst davor ein wenig zu nehmen...

Bleibt mir gewogen!
Euer Willi Wollmatingen
Der knallharte Killerrüde : )

Dienstag, 18. Dezember 2012

Scheren - Mitten im Winter!? : )

Die gute Moser 1245 : )
Na klar, Mann! Warum nicht?
Ich schwitze. Und hechle. Und liege aufm Betonboden. Und wenn mich niemand daran hindert, springe ich selbst bei Eiseskälte noch in den Bach. Bei Minusgraden und im Schnee fühle ich mich am wohlsten. Ich: Polar-Willi : ) Ich kann mich nicht erinnern, jemals in meinem Leben gefroren zu haben - nicht mal letztes Jahr im Winter, als Fraule aus Versehen den 1 mm Scherkopf benutzt hat.
Ich trage keine Mäntel oder Schuhe und habe noch NIEMALS freiwillig unter einer Decke gelegen. Ich liege meistens neben meinem Körble, und die (rosa) Decke schmeiß ich sowieso vorher raus.

Sobald ich aber frisch geschoren wurde, fühle ich mich portiewohl, liege gern im Körble oder mit Fraule aufm Sofa, ich ertrage es, auf Decken zu liegen und schlafe im Bett (allerdings AUF der Decke). Und sehe dabei noch unglaublich gut aus! Und schlank!
Auch Fraule ist begeistert: Matsch fällt schneller ab, ich bin meist schon nach dem Abrubbeln trocken, verfilze nicht und muss nur ganz selten gebürstet werden. Und kann endlich wieder ordentlich aus der Wäsche gucken und meine Mimik spielen lassen. Und: Sehe dabei killermäßig gut aus! Süß, sagt Fraule. Das ist natürlich Quatsch.
  
Warum also sollte ich im Winter nicht geschoren werden?
Es gibt Leute, die tatsächlich ernsthaft darüber diskutieren und die eine Schur strikt ablehnen.
Ich finde, man muss nicht alles diskutieren. Friert ein Hund schnell, schert man ihn nicht. Friert er nicht und fühlt sich offenkundig wohl mit kurzen Haaren - dann: Runter mit dem Gestrüpp!
Abgesehen davon: Haare wachsen nach. Was soll da schon groß schief gehen?
Manchmal sind Dinge sehr einfach... : )

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Fellpresse-Vermächtnis Spezial: Der Schlüpper geht um : )

Die Geschichte des Wanderschlüppers... nun ja, eine Weihnachtsgeschichte ist sie wahrlich nicht. Aber sowas wie eine unendliche Geschichte, ja, das passt. Ich glaube, diese olle Buxe wird mich Zeit meines Lebens verfolgen! Was haben wir da nur angerichtet...
Also, lange Rede kurzer Sinn, ihr ahnt es schon, das Monster kreist wieder...

Nach Pelles höchst peinlicher Einlage (ihr erinnert euch!), ging die Buxe alsbald erneut auf innerdeutsche Reisen und machte zunächst mal Halt in Dormagen, bei einem ganz besonders zarten Elfchen, der die Buxe eigentlich nicht nur deshalb ganz besonders gut zu Gesicht steht, weil sie einen Riesenkopp ihr eigen nennt, der sich ganz hervorragend dort hineinpasst, nein, sondern vor allem auch deswegen, weil sie sich mal als ursprünglich echtes kölsche Mädsche mit pinkfarbenen Utensilien ganz besonders gut auskennt. Ihr wisst, was ich meine.. Hier unten, im geografisch höchst ignoranten Süden Deutschlands, wo alles nördlich von Stuttgart ein weißer Fleck auf der Landkarte zu sein scheint, nennt man Köln auch Schwulettenpott... Ihr versteht...

Das Früchtchen nun also - eigentlich heißt sie ja Diva, aber ich darf Früchtchen sagen -, ehemalige Verlobte vom Dicken aus dem Osten, unserem Ex-Fellpresse Chefredakteur Sammy, hat gleich außerordentlichen Stil bewiesen. Zusammen mit ihrer Lebensgefährtin Donna, die auch nicht zurückstecken wollte und mit ihrer eigenen gewagten Kreation zur Konterrevolution aufrief. Man gugge und staune:

Der Schlüpper scheint wie geschaffen für den zarten Moschtkopp unserer Elfe Diva : )
 
Nun ja. Da fällt mir nur eins ein: Alaaf, ihr sexy Hexies!
Hach, alles meine Groupies! : )

Hehe... immer wieder luschtig : )

Aber der Wanderschlüpper wär' ja kein Wanderschlüpper, wenn es ihn nicht schon bald wieder in die weite Welt gezogen hätte. Dieses Mal, man höre und staune, in die Eifel! Kennt ihr nicht? Macht nix! Das ist sozusagen bei den sieben Zwergen hinter den sieben Bergen oder auch den Toren Kölns, dort, wo sich in der naturgegebenen Abgeschiedenheit alle so ähnlich sehen, dass man sie prompt verwechseln könnte mit ihren fliehenden Stirnen und sabbernden Überbissen, hehe...
Dort nämlich wohnen zwei der Zwerge, die Agents Fritz und Oscar, zwei Terrier-Terroers. Und während es ja bekanntlich Gestalten gibt, die wahrlich kaum überhaupt in die Buxe hinein passen ob des übermäßigen Käsekonsums - rechts nochmal ganz kurz zur Erinnerung ein Foto, weil's so schön ist, muahahaha... - sind die Terroers, wie der Name schon sagt, quirlige kleine Terror-Zwerge, die sogar gleich im Duett da reinflutschen wie ein scharfes Messer in Butter - und auch noch wie angegossen reinpassen! Seht selbst:


Die Eifel-Agents: Links der Holländer Fritz, rechts Oscarchen, 
vermutlich gebürtiger Eifeler, wie man an der Stirn erkennt : )
 
Der Eifeler will über die sieben Berge, so viel ist sicher. Der Käskopp fühlt sich scheints ganz wohl : )
 So. So far so good. Ich finde, es ist immer gut zu wissen, wo sich die Schlabberbuxe gerade aufhält, da kann man sich wenigstens in Sicherheit wägen. Natürlich alles eine Frage der Zeit, dann werden sich die Geier wieder erheben und anfangen zu kreisen.
Die Agents jedenfalls haben sich zu ihrem Auftrag schon bekannt. Wir dürfen also gespannt sein, wen's als nächstes trifft. Ich hätte ja eine Idee... Es gibt da ein ostdeutsches Fundbüro, das sammelt wirklich allen Mist... Aber ich will ja niemanden beeinflussen... Überhaupt nicht : )

Dienstag, 4. Dezember 2012

Teddies statt Tiere : )

Die alljährliche Jagd auf Geschenke ist in vollem Gange. Zum Fest der Liebe und so. Na klar, warum auch nicht! Haut die Kohle raus, solang sie noch was wert ist: Kauft Smartphones und Ipads und -pods und -phones und Spiele und Parfüm und Klamotten und Kameras und Fernseher und Bücher und Schmuck und Tod und Teufel!
Ich will hoffen, ihr trefft den Geschmack. Wenn nicht, egal! Kann man ja alles wieder umtauschen.

Alles?
ÜBERRASCHUNG! Ein Kanarienvogel für die Omma, ein Kätzchen für die Geliebte, ein Welpe für die lieben Kleinen! Toll!

Der Kanarienvogel überlebt die Omma um 10 Jahre, die Geliebte hat 'ne Katzenallergie, und die lieben Kleinen stellen spätestens, wenn der Welpe gar kein Welpe mehr ist, fest, dass sie sich besser die Ritterburg gewünscht hätten...

Und nun?
Na ja, der Kanarienvogel ist kein Problem, den lassen wir einfach aus Versehen ausm Fenster fliegen. Die Katze setzen wir 'nem Bauern vor die Tür und den Welpen, hm, nun, gibt ja genug Laternenpfähle, an dem man ihn nachts anbinden kann. Irgendeiner wird sich schon erbarmen. Schade nur um's Geld...

©  Vier Pfoten


VERSCHENKT TEDDIES STATT TIERE! : )


Dienstag, 20. November 2012

Liebe Chefin vom Dicken ♥, ruhe in Frieden! Niemals geht man so ganz... :' (


Niemals geht man
so ganz... : )
Antje, liebe Antje ♥, heute hast du uns verlassen. Du hast dein einstiges Ziel, nochmal Weihnachten mit deiner Familie zu feiern, nicht mehr geschafft.
Obwohl das Ende unvermeidbar war, trifft es mich und meine Familie trotzdem bitter. Wir sind schockiert, wie hart das Leben sein kann, und wir trauern aus tiefster Seele mit deiner treuen Frau Anna, deiner geliebten Tochter und dem Dicken natürlich.
Wir sind untröstlich. Wir werden dich nie vergessen!
Ruhe in Frieden, meine Gudste, oder besser noch: Rock die Bude da oben! Ab heute gibt's im Himmel keine Langeweile mehr!
Deine Locke : )

Montag, 19. November 2012

Meinen anonymen Fans: From Willi with Love! : )

So, meine lieben Freunde der Anonymitäten: Ich, die Toleranz im Hundekostüm, verstehe vollkommen, dass ihr anonym bleiben wollt. Ehrlich, verstehe ich voll! Würde ich nämlich so gürtellinientief wie ihr meinen Durchfall irgendwo hinterlassen, ICH setzte meinen Namen da auch nicht drunter!

Aber leider leider: Bei mir hier seid ihr komplett an der falschen Adresse. Ich empfehle dringend, euch den anonymen Feiglingen oder irgendeiner anderer anonymen Selbsthilfegruppe anzuschließen, da könnt ihr euch nämlich völlig anonym an die Hände nehmen und gegenseitig die schönsten Unflätigkeiten an den hohlen Kopp schmeißen.
Bei mir jedoch leider nicht, tut mir wirklich leid!

Habt ihr was zu sagen? Seid ihr anderer Meinung? Habt ihr überhaupt eine Meinung? Dann steht dazu und sagt's in eurem Namen. Ihr dürft euch auch gerne ironischer und satirischer Kunstformen bedienen, wenn euer Humor das hergibt, darauf stehe ich. Ihr dürft euch auch gerne lustig machen und spotten, wenn's hilft. Kein Thema! Wer meinen Blog kennt, weiß, ich lache über alles - auch über mich selber.

Namenlose Anonyme jedoch, die sich ausschließlich aufs Beleidigen und Beschimpfen spezialisiert haben, sind in meinem Blog nicht willkommen. Denn wie schon im Impressum erwähnt: Verbale Kackhaufen werden entsorgt. Ihr bringt meinen Blog sicher nicht zum Stinken!

Also spart euch eure Energie, besucht stattdessen lieber einen VHS-Kurs zum Thema "Charakter, Werte und Ethik für Anfänger" oder so, und dann treffen wir uns hier gerne wieder, Karin, Hans-Peter, Birgit, Andrea, Gabi, Klaus, Robert oder wie ihr so heißen mögt.... : )

Freitag, 16. November 2012

Fellpresse: Hilfe für die Chefin - Vielen Dank allen Spendern : )


Liebe Spender und Spenderinnen, liebe ehemalige Fellpresse-Fans, liebe FB-Freunde, liebe Blog-Freunde!

Ich sage mal so: Dankeschöööön! Dankeschöön! Dankeschön!
Im Namen von Antjes Frau Anna und ihrer Familie danke ich herzlichst allen Spendern und Spenderinnen, die sich am Spendenaufruf vom 10. Oktober für das Hospitz ADVENA in Leipzig beteiligt haben, in dem Antje, die Chefin vom Dicken, nun schon seit über einem Monat gepflegt wird.

Ich war sehr beeindruckt von der großen Resonanz auf den Post, von den zahlreichen mitfühlenden Kommentaren, auch via Facebook, und eurer Anteilnahme an Antjes und Annas Schicksal. Ich denke, ich sage nix Falsches, wenn ich behaupte, dass Anna sich sehr darüber gefreut hat. Denn auch, wenn man sich vielleicht nicht persönlich kennt - vielleicht dann sogar umso mehr, denn es kommt unerwartet - haben eure Worte ganz sicher Trost gespendet und Kraft in einer schweren Zeit entsendet. Ein wenig zumindest...

Ich freue mich, euch mitteilen zu können, dass laut ADVENA im Oktober ein nettes Sümmchen von 670 Euro zusammen gekommen ist. Möglicherweise ist die Dunkelziffer noch etwas höher, da vermutlich einige Blitzbirnen vergessen haben, das entsprechende Kennwort anzugeben und die Buchhaltung diese Beträge natürlich nicht herausfiltern kann.
Über den Monat November liegen noch keine Angaben vor, ebensowenig über eventuelle Sachspenden, ich weiß also nicht, ob und wieviele Wessibananen eingegangen sein mögen. ICH war's nicht! Grumpf!

Ich würde mal sagen, ein Anfang ist gemacht : ) Aber ein ganz kleines bisschen geht doch da sicher noch, oder? Wer also gerne nochmal nachlegen oder jetzt erst davon erfährt und sich beteiligen möchte, der ist herzlich eingeladen! Seid gewiss, JEDE Spende hilft weiter! Ihr helft Antje und vielen anderen Pflegebedürftigen des Heimes.

Für alle Interessenten hier nochmal die Bankverbindung:
Hospiz ADVENA
Sparkasse Leipzig
Kontonummer: 1100 943 010
BLZ: 860 555 92
Stichwort: Antje Delater

Und ich sage nochmals: Vielen vielen Dank! : )
Euer Willi, Ex-CKO [Chief Killer Kolumnist Officer] der Fellpresse : )

Montag, 12. November 2012

Körperkontakte - Vom Killerrüden zum Killerweichei? : )

Es soll ja Kumpels geben, die von Beginn an anschmiegsam sind und sehr gerne mit ihren Menschen kuscheln, die sich aufdringlich an Besucher pressen und selbst von Fremden ihre Streicheleinheiten einfordern.
Ich war eindeutigerweise nicht so. Kontaktliegen, menschliche Nähe - nee, das war nicht so wirklich mein Ding. 
Natürlich habe ich mich schon auch anfassen und streicheln lassen, ich meine, das wird ja schließlich von Hunden so erwartet, oder. Aber ich sag mal so, Fraule hatte immer irgendwie das Gefühl, dass ich das mehr oder weniger wohlwollend habe über mich ergehen lassen, als dass ich es wirklich genossen hätte.
In der Tat habe ich es immer nur kurz ausgehalten - obwohl sie alles richtig gemacht haben! Nicht von vorne, nicht über mich gebeugt, nicht auf dem Kopf, nicht an den Pfoten, nicht am Poppes, nicht an der Rute, das mochte ich am allerwenigsten. Nein nein, sie haben schon die richtigen Stellen gefunden. Trotzdem bin ich schon nach kurzer Zeit wieder abgedackelt, habe mich irgendwo abseits hingelegt oder mich in mein Körble zurückgezogen, das nicht mal unbedingterweise im gleichen Zimmer sein muste, in dem sich gerade meine Menschen aufhielten. Ein knallharter Killerrüde eben.
Ich glaube, Fraule war manchmal etwas traurig darüber und hätte es sich durchaus auch anders vorstellen können. Sie dachte so an Füße wärmen im Winter und gemeinsam auf dem Sofa schlummern...
Trotzdem hat sie meine eremitischen Tendenzen immer akzeptiert und mich nie zu meinem "Glück" gewungen. Statt dessen nannte sie mich "Separatistenschwein"...

Und heute? Wie ist das heute?
Heute bin ich ein professioneller Füßewärmer! Kein Tag vergeht, an dem ich nicht aufm Sofa mitten auf Fraule draufliege und mich, lang ausgestreckt, am Bauch und in der Leiste kraulen lasse oder mindestens aber richtig richtig eng, haaach, an ihr dran liege. Wenn sie mich dann krault, drücke ich mich noch näher an sie ran, klappe meine Augen auf Halbmast und grunze wie ein Eber in der Brunftzeit. Und wenn sie aufhört, weil sie mal wieder was Wichtiges in ihr unseliges IPad tippen muss, stubse ich sie mit der Nase an, um sie an ihre Pflichten zu erinnern.
Im Bett liege ich erst ziemlich unauffällig am Fußende, doch im Laufe der Nacht erobere ich mir mein Territorium und arbeite mich bis ganz nach oben vor, teile manchmal das Kopfkissen mit Fraule und hauche sie friedlich an oder liege quer über oder zwischen Herrles Beinen, tiefenentspannt und schnarchend auf dem Rücken.
Früher undenkbar! Da wäre ich niemals freiwillig ins Bett gesprungen!

Woher nun eigentlich bei mir dieser 180-Grad-Sinneswandel? Nicht, dass ich von heute auf morgen vom Killerrüden zum Killerweichei mutiert wäre. Neeneee, das hat sich erst im Laufe der Zeit so entwickelt.
Hat das womöglich was mit dem Alter zu tun? Ich meine, immerhin bin ich schon zwei! Mutiere ich langsam zum zahnlosen Tiger? Friere ich mehr - so wie alte Leute nunmal frieren -, so dass ich es nun besser auf Decken und Sofas und in der Nähe wärmestrahlender Menschenkörper aushalte?

Oder hat das womöglich ganz andere Gründe?

Fraule bildet sich ja ein, das Schlüsselwort hieße Bindung. Es mag ja sein, dass es eine wichtige Phase der Prägung bei Welpen gibt, die mit der 12. Lebenswoche abgeschlossen ist, dennoch bedeutet das nicht, wie viele glauben, dass nun zwischen Mensch und Tier eine Bindung entstanden wäre, die praktischerweise gleich für ein ganzes Hundeleben anhielte. Ziemlich sicher hat das eine mit dem anderen nicht wirklich viel zu tun.

Richtig ist, dass natürlich vor allem Fraule und ich in den letzten zwei Jahren sehr viel miteinander erlebt haben, was uns im Laufe der Zeit mit Sicherheit zusammengeschweißt hat. Richtig ist, dass ich eine Erziehung genieße, die auf positiver Verstärkung beruht, und die enorm dazu beiträgt, eine auf Vertrauen und Respekt basierende Beziehung aufbauen zu können. Wir haben alle viel gelernt. Über uns selber, über den anderen, über die ganz alltäglichen Dinge im Zusammenleben. Es haben sich gemeinsame Rituale entwickelt. Wir waren zusammen in Urlauben. Wir haben kleine Abenteuer erlebt, waren gemeinsam Schwimmen und Wandern, Joggen, Paddeln und Schlittenfahren. Wir arbeiten und üben zusammen, in der Hundeschule und in Workshops. Wir haben gelernt und lernen immer noch, die Körpersprache des anderen zu interpretieren und wissen, wann wer gut oder schlecht drauf ist. Wir sind ein starkes Team!
Und das, so glaubt Fraule, seien die wahren Gründe, warum ich heute aufs Sofa spränge, sobald sie da drauf säße und warum ich es so sichtbar und unersättlich genießen würde, angefasst und gekrault zu werden. Und zwar mittlerweile überall. Selbst am Poppes und an den Pfoten. Wenn es auch eindeutig Stellen gibt, die ich weitaus mehr bevorzuge.

Ich sag mal so: Möglicherweise hat Fraule ausnahmsweise mal recht. Fakt ist, gekrault zu werden ist heute für mich fast so wichtig wie Würstchen zu bekommen - nur viel einfacher... 
Und bevor jetzt irgendjemand lästert: Ein Killerrüde zu sein und gerne gekrault werden schließt sich GANZ UND GAR NICHT aus! Fragt Herrle. Der weiß das auch... : )

Freitag, 9. November 2012

Erfolg hat, wer drauf haut : )

Knallharte Killerstatistik : )
Herrlisch, herrlisch, da kann ich mir mit schlauem Zeugs die Pfoten wund tippen, mir Gedanken zu den philosophischsten Themen machen, über hochinteressante Workshops berichten, über die tollsten Erziehungstipps schwadronieren und wissenschaftliche Erkenntnisse aufarbeiten - DAS lesen dann ganz brav und zuverlässig die üblichen Verdächtigen, meine werten und treuen Stammleser, ein kleiner erlesener Kreis friedfertiger, liberaler Gemüter, die sowieso beim Thema Hundeerziehung meine Meinung teilen und die ich tatsächlich gar nicht zum Denken anregen kann, denn denen erzähle ich garantiert nix Neues. Sie gratulieren mir motivierend zu einem weiteren gelungenen Beitrag, worüber ich mich sehr freue, und bereits kurze Zeit später vertrocknet der wertvolle Hirnschmalz in den Tiefen meines Blogs...
Soweit so gut.

Doch jetzt kommt's:

KAUM ABER pinkele ich mal lustvoll meinen morgendlichen Mittelstrahl einem populären Hundeprofi und einem noch populäreren Hundeflüsterer verdientermaßen ans Bein, schlägt das völlig unerwartet ein wie 'ne Bombe und der Knall hallt noch wochenlang nach: Die Klicks schießen jeden Tag aufs Neue in die Höhe, täglich trudeln Kommentare ein, die Posts klettern im Nullkommanix die Best-Of-Liste bis ganz nach oben, die Freundschaftsanfragen in FB mehren sich, meine freundlichen Gesinnungsgenossen applaudieren frenetisch Beifall und beleidigte Profi/Flüsterer-Fans machen ihrer Empörung lauthals Luft, in dem sie mich einen inkompetenten, neidischen Willi schimpfen, der es doch erst mal besser machen und lieber mal mit Gegenvorschlägen aufwarten sollte, statt die Götter zu beleidigen, worauf man ja sicher - ha! - lange warten könne, da ich ja sowieso keine Ahnung von gar nix hätte.

Tja. Und weil ich das natürlich nicht auf mir sitzen lassen kann und außerdem ein bekanntermaßen harmoniesüchtiger Killerrüde bin, der ja irgendwie doch an die Vernunft im Menschen glaubt, schreibe ich prompt das 793. politisch voll korrekte Pamphlet, hoffnungsgeschwängert, vielleicht doch auch die kritischen Stimmen mit Sinn und Verstand, mit Logik und Fakten auf meine Seite zu ziehen.

ABER ACH, was muss ich erkennen! Die Blog-Statistik schaut der entmutigenden Wahrheit unbestechlich ins Auge: Die Kurve fällt ins Bodenlose! Das schlaue Geschwätz, der versöhnliche Ton, die vielen Argumente, das schert prompt keine Sau mehr - außer selbstredend meine lieben üblichen Verdächtigen, die mir beipflichtend Beistand leisten und ohne die ich schon längst aufgegeben hätte -, womit sich dann der Kreis endlich schließt und wir wieder am Anfang wären. Grumpf!

So. Und was lehrt mich das nun? Ganz klar: Wer schreit wird gehört! Das BILD-Syndrom. Den größten Erfolg hat man eindeutigerweise, wenn man draufhaut. Zumindest in der Menschenwelt. Und damit schließt sich ein weiterer Kreis : )

Mittwoch, 7. November 2012

Chico, der Taucher : )

Freunde der bunten Bilder, jetzt müsst ihr gucken. Mich hat da neulich der Chico angeschrieben, der ist auch ein Portie! Und der hat mir geschrieben, weil er aussieht wie ich. Glaubt er. Haha! Als wenn es noch so einen wie mich geben könnte! Frechheit! Aber egal. Gugge selber:

Gut. Ins Wasser geht er.
Kommt mir bekannt vor : )

Als wenn ICH mich JE so
unanständig rumfläzen würde! : )














Chico ist schon steinalt. Fünfeinhalb! Kreisch, der ist fast so alt wie die olle Zicke Jamie von Adventure-Dogs... Aber definitiv viel hübscher, nun ja, sieht er ja dann doch auch fast aus wie ich...

Der Chico, der hat einen Freund, den Pieter Kunstreich, und der ist Kinderbuchillustrator. Was soll er auch sonst machen, bei dem Namen! Der Pieter jedenfalls hat den Chico gemalt. Und dieses Bild möchte ich euch nun auf gar keinen Fall unterschlagen, denn das ist wirklich voll klasse! Ich muss nicht erwähnen, dass ich das auch sein könnte. Außer, dass ich natürlich weder jemals tauchen, noch eine Taucherbrille aufziehen würde. Aber sonst stimmt alles! Gugge hier:

Mit freundlicher Genehmigung von
 © Pieter Kunstreich, dessen Name offenbar Programm ist : )

Freitag, 2. November 2012

Mr. September : )

Knallhart zum Sieg:
Mr. September : )
Freunde der kurvigen Pinnup-Kalender, wie ihr ja vielleicht schon wisst, bin ich doch tatsächlich vor einiger Zeit Mr. September beim Cadmos-Verlag geworden, und zwar mit diesem euch ja bereits bestens bekannten und total knallharten Killerrüden-Foto:

Und nun habe ich zum allerersten Mal in meinem Leben was gewonnen! Ein Brot-Backen Buch, grumpf. Ja, oh Mann, fragt ihr euch nun, was soll ein gestandener Killerrüde mit so einem Quatsch? Ich muss dazu sagen, dass Fraule sich das Buch frecherweise ausgesucht hat. Mir waren die Pfoten gebunden...

Dieses Buch jedenfalls, kam heute an. Und weil ich ein wenig interveniert hatte in Form einer freundlichen Beschwerde, ihr wisst schon wie, bei der Kathrin, einer ausgesprochen netten Dame, die beim Cadmos-Verlag arbeitet, hatte die mir fest versprochen, sich selbstverständlich auch um meine ein wenig würstchenlastigen Bedürfnisse zu kümmern.
Und siehe da, sie hat doch tatsächlich an mich gedacht! Denn mit dem Buch kamen heute auch voll die leckeren Würstchen, plus ein Klicker, der mich nach anfänglicher Skepsis überzeugt hat, da mir zum Glück noch rechtzeitig einfiel, dass ein Klicker ja nichts anderes heißt, als Würstchen im Nachgang. Insofern also auch ein ausgesprochen fürsorgliches und intelligentes Geschenk von der lieben Kathrin!

Vielen Dank Kathrin vom Cadmos-Verlag : )
Ich bin also total begeistert und sage viiiiiieeeeelen Dank, liebe Kathrin, du bist echt eine ganz ganz Nette, und zwar habe ich bisher nur vierpfotige Groupies in meiner Riege, aber für dich mache ich gerne eine Ausnahme! : )

Freitag, 26. Oktober 2012

Cesar Millan und der Gärtner : )

Lassen Sie sich helfen,
Herr Millan : )
Cesar Millan, ich bin schwer enttäuscht! Da dachte ich doch glatt, ein Mann, der offensichtlich so großartig mit Hunden flüstert, dass sich Millionen Hundefreunde begeistert um ihn scharen und scheinbar reflektionslos seine Methoden kopieren, der müsste doch irgendwie einen Fundus an wissenschaftlichen Studien aus der Tasche ziehen können, um auf jede These selbstbewusst mit einer Gegenthese aufwarten zu können. Der müsste doch gewiss über ein ganz besonderes sprachliches Geschick verfügen, mit dem es ihm gelänge, nicht nur die Massen nach Belieben zu verführen, sondern vor allem auch die Kritiker an die Wand zu reden. Der müsste doch sicherlich einen besonders hohen IQ haben, wie ein Politker über eine riesige Kiste höchst halbseidener Argumente verfügen, die er im Schlaf beliebig anführen könnte, um jeden noch so penetranten Widerwörtler dumm dastehen zu lassen.

Aber was musste ich nun feststellen? Nichts dergleichen trifft zu! Ich bin wirklich wirklich entsetzt!

Kommt doch da so ein scheinbar harmloser kleiner Gärtner namens Alan Titchmarsh dahergelaufen - noch dazu ein Brite - und schafft es, Sie im Nullkommanix mit pfeilgeraden, blasphemischen Fragen von Ihrem Hundeflüstererolymp herunterzuholen und Ihnen ans göttliche Bein zu pinkeln.
Da wiegten Sie sich gerade noch in kuscheliger Sicherheit und erzählten mit dem Feuereifer eines Märchenonkels die Geschichte vom naiven mexikanischen Einwanderers, der sein erstes Geld in Amerika als Hundesitter verdiente und freuten sich wie ein kleiner Junge stolz über jeden Lacher aus dem Publikum, als Titchmarsh - bäm! - unverhofft den ersten verbalen Stromschlag ausführte.
Und was, um Himmels Willen, machen Sie? Sie zeigen Meideverhalten wie eines Ihrer uneinsichtigen Trainingsobjekte! Oder warum kontern Sie auf die Frage, warum Sie einen Hund brutal in die Kehle boxen würden mit der Behauptung, dass Sie ihn ja gar nicht brutal boxen, sondern nur stubsen würden, es aber möglicherweise nur so aussehen würde, als würden sie ihn boxen!?
Herr Millan, ja sind Sie denn noch bei Sinnen? Ihre Fans wollen doch so was nicht hören! Schließlich sind Sie ein großes Vorbild! Tausende Menschen ahmen bereits den Millan-Style nach und boxen, was das Zeug hält! Und jetzt kommen Sie daher und behaupten, Sie würden nur stubsen???



Nein, so geht das nicht. Was wir an der Stelle hätten hören wollen, wäre sowas gewesen wie, dass es gar keine andere Wahl gäbe, als den Hund an dieser Stelle zu boxen! Und dass Sie beweisen könnten, dass dies die einzig wirksame Methode wäre, dem Hund sein aggressives Verhalten abzutrainieren!

Es wäre doch so einfach gewesen!
Denn haben Sie vergessen? Ihre Fans, das sind doch die dumpfbackigen Betonköpfe, die der Auffassung sind, dass früher sowieso alles besser war als heute! Das sind doch die von vorvorgestern, die, die noch an die Dominanz- und Alphawolftheorie und die Lehre Konrad Mosts von vor hundert Jahren glauben, Mensch! Die, denen vollkommen klar ist, dass der Mensch in der Rangordnung über dem Hund steht und auch stehen muss, weil der Hund ansonsten die Weltherrschaft übernehmen würde. Leader of the pack und so...

Herr Millan, wirklich, Sie beleidigen den ohnehin nicht besonders ausgeprägten Intellekt ihres Fanclubs, wenn Sie entschuldigend daherstammeln, dass Sie Stachelhalsband und Stromschocker doch nur in denjenigen Haushalten einsetzen würden, in denen diese Hilfsmittel bereits ohnehin schon vorhanden seien!
Also bitteschön!
Und wieso laufen Sie dann auch noch volle Breitseite gegen die Wand, als dieser infame Engländer voller triefender Ironie hinterherschiebt, dass der Hund Sie nach Ihrer Attacke auch noch in die Hand gebissen hätte und Ihnen diese Art der Erziehung doch gar keinen Spaß machen könne?
Woraufhin Sie dann zur Krönung aller Peinlichkeiten mit Ihrer vollkommen dämlichen Papageien-Story aufwarten - und das auch noch als Beispiel für positive Verstärkung anführen! Was Sie leider total entlarvt, denn ein Beispiel für positive Verstärkung ist das nun nicht wirklich. Na, na, naaaa! Womöglich früher auch nicht aufgepasst im Biounterricht...
Herr Millan, bitte, Schuster bleib bei deinen Leisten! Reden Sie doch gerne über das, was Sie können, nicht jedoch über das, von dem Sie nichts bis überhaupt nichts verstehen! Reden Sie frei und frank über das Tierequälen, denn das beherrschen Sie perfekt. Aber bitte, reden Sie nicht davon, dass Sie auch Futter beim Training einsetzen würden und deshalb auch ein Anhänger der gewaltfreien Erziehungsmethoden seien. Das nimmt Ihnen doch jetzt mal wirklich keiner ab!

Denn vergessen Sie nicht: Sie müssen Ihre Fans nicht mehr überzeugen. Die wissen doch schon längst, dass ein bisschen Haue noch niemandem geschadet hat, nicht wahr. Zeigen Sie Rückgrat, Herr Millan, stehen Sie doch einfach dazu, dass Sie Brutalität für ein probates Mittel in der Erziehung halten! Damit ihre Fans weiterhin ein gutes Gewissen haben können, wenn sie ihren Hunden mal wieder ordentlich die Fresse polieren. Denn bei einem solchen Interview könnte man auf Dauer auch auf die Idee kommen, dass Sie selber gar nicht so genau wissen, warum Sie so gerne draufhauen. In diesem Fall allerdings würde ich tatsächlich eher zu einem Psychoanalyten raten als zum Hundetraining. Aber das ist sicherlich eine ganz andere Geschichte...

Etwas Gutes nun aber mal zum Schluß: Der einzige ehrliche Satz von Ihnen in diesem Interview war gleich auch einer, der mir wirklich sehr gut gefallen hat: "Reconnect yourself with your natural way of being". Ganz genau! Wie wahr! Das unterschreib' ich: Mensch, hau drauf, denn das ist deine Natur : )

Montag, 22. Oktober 2012

Fellpresse-Vermächtnis Spezial: Die Schlüpper-Story geht weiter : )

Freunde schlechter Horror- und Gruselfilme, es ist noch nicht lange her, da hab' ich euch die Schlüpper-Story erzählt, ihr erinnert euch.
Jetzt muss ich doch glatt noch einen wirklich wirklich unappetitlichen und skandalträchtigen Nachtrag hinterherschieben. Also Achtung:

Meine äußerst schlanke und wohlgeformte Stalkerin Paula, die mir ein fettes Weihnachtsgeschenk für diese Schleimerei versprochen hat und die die Bollerbuxe zuletzt ihr eigen nennen durfte, war letztlich so angewidert von dem nach Käse stinkenden Ding, dass sie sie flugs wieder auf große Reise schickte. Vom Schwabenland zurück ins Rheinland. Und es traf, wie bereits vermutet, tatsächlich unsere dicke Pellewurst, den ehemaligen Fellpresse Hellseher-Scharlatan und ungekrönten Analdrüsenkönig.

Und er hat es TATSÄCHLICH getan! Hochnotpeinlich, aber er hat sich tatsächlich den Wanderschlüpper über seine pelzige Fijur gestülpt. Ich konnte kaum glauben, was sich meinen Augen da aufdrängte! Die Fotos sind so granatenmäßig geschmacklos und augenkrebsgefährdend, dass ich meine Augen hier beim Hochladen lieber mal zugekniffen habe, um Alpträumen und bleibenden Schäden vorzubeugen!
Aber gugge selbst, das Grauen hat einen Namen: Pelle Mann!

OMG! Aber keine Sorge, es geht noch peinlicher... : )

Muahahahahahahaaaaaa! Saaaaaagenhaft!
Ein Breitarsch-Husky! : )

Tanga-Pelle, hehe... Mann, ist das übel! : )

Ja, ok, und das ist nun der berühmte Tropfen,
der das Fremdschämen-Fass zum Überlaufen bringt...
ICH kenne diesen peinlichen Husky nicht! : )

So. Echt übel, hey, hehe, lange nicht so gelacht... arme Sau...
Jetzt aber sind wir schon wieder gespannt, wann der Schlüpper erneut auf Reisen geht, und welches arme Opfer es dieses Mal treffen wird. Und Pelle, ICH werde es NICHT sein, kapiert!? : )

Fraules Schicksalstag: Et kütt wie et kütt : )

Alaaaaaarm! Ein neuer Portiezüchter, "Água e Fogo", knapp eine Stunde von uns entfernt, im tiefschten Schwobenländle... Und der Hammer: 12 - statt wie vom höchst erfahrenen Tierarzt prognostiziert 2 (!) - kleine wuselnde Nervensägen auf einem Schlag! Mein lieber Herr Gesangsverein!

Kaum war diese Horrornachricht bis an Fraules Ohr gedrungen, stand fest, da müssen wir unbedingt hin. ...???... Die Mädels im Hause - Feuer und Flamme. Herrle - höchst misstrauisch. Ich - auch. Was soll das?

Zwei KillerrüdInnen unter sich:
Willi und Jacky : )
Also wir gestern hoch auf die Schwäbische Alp. Ich bin eigentlich nur mitgefahren wegen der Emails von Jacky. Sie behauptete da nämlich sowas wie eine knallharte Killerrüdin zu sein. 12 auf einen Streich! Das solle ich ihr erstmal nachmachen. Na gut, grumpf, da muss ich zugeben: RES-PEKT! Ich ziehe mein Atze-Toupet!
Kein Wunder also, dass wir uns auf Anhieb so gut verstanden haben. Ich glaube, Jacky war heilfroh mal 'ne Weile von ihrer spitzzähnigen Brut wegzukommen. Wir hatten 'ne prima Party im Garten und durften auch EXPLIZIT durch die Beete rennen und auf Buchsbaumhecken sitzen! Die einzige Blume, die da noch blüte, geht übrigens auf mein Konto...

Und die 12 Zwerge hinter den 7 Bergen? Entzückend, sagt Fraule. So süüüüß, niiiiiiiiedlich, herzerweichend... Or Mann, ey! Pinkeln, kacken, pöbeln und erwachsenen Killerrüden in den Poppes zwicken! Frechheit!
Was erstmal keiner wusste: Heimlich deklarierte Fraule den Tag zu ihrem Schicksalstag: Wäre noch einer übrig - nun, wer weiß... Gedanklich war die wohl schon eine ganze Weile dabei zu überlegen, wo sie möglicherweise einen zweiten Futternapf hinstellen würde. Und wäre keiner mehr übrig, auch gut, dann hätte sich diese Frage wenigstens erstmal erledigt...???... Interessant! Befand auch Herrle - mit sehr sehr hochgezogener Augenbraue.
Das Schicksal entschied jedoch zu meinen Gunsten: Alle vergeben! Ha! Und Herrles Augenbraue entspannte sich zusehends...






Unter diesen Umständen war's denn dann ein toller Nachmittag! Jacky, eine temperamentvolle rassige Italienerin - und in etwa auch so behaart... Der Garten, ein Hundeparadies! Gefüllte Näpfe, eine höchst interessante Küche, und ich muss sagen, ein El Dorado für 12 kleine Piranjas! Die hatten ein größeres Kinderzimmer und mehr Spielzeug darin als man bei Ikea im Kinderparadies antrifft. Jackys Familie: Total locker und nett, das erkennt man aber auch schon auf ihrer Homepage!
Ich frage mich gerade, wie wohl Fraule drauf wäre, wenn sie Mann, Kinder, 14 Hunde und zig Gäste zu betüddeln hätte. Hehe, nee, besser, ich frag' mich das doch nicht.


Und wieder ein Video im speziellen Fraule-Format.
Wer erklärt der endlich mal,
wie man ein IPhone beim Filmen hält?

Jacky seh' ich bestimmt wieder. Wenn die Fuzzis ausgezogen sind. Aber einen behalten sie. Haben die es gut, sagt Fraule. Es kann nur einen geben, sag ich! : )

Freitag, 19. Oktober 2012

Trainieren statt Dominieren: Die Zähmung des Killerrüden! : )

Der wahre Killerrüdenblick! : )
So, ok, jetzt muss ich wohl mal die Hosen runterlassen...
In der Tat machte ich im letzten Jahr zunehmend meinem Namen alle Ehre und benahm mich wie ein waschechter knallharter Killerrüde: Wenn ich nämlich plötzlich eines auf den Tod nicht mehr ausstehen konnte, so waren das einzelne Menschen, die es wagten, mir entgegen zu kommen.
Schon von Weitem waren die mir ein Dorn im Auge. Und ich hab' sie nicht aus demselbigen gelassen, bis sie auf meiner Höhe waren. Wenn sie dann, scheinbar harmlos, an mir vorüber gehen wollten, rastete ich aus. Anfangs habe ich sie nur wütend und wirklich angsteinflößend angeknurrt.
Da mir das aber nicht als ausreichend erschien, bin ich später dann zu drastischeren Maßnahmen übergegangen und preschte zusätzlich volle Lotte in die Leine.
Doch auch dieses Verhalten erschien mir nicht adequat, so dass ich mich alsbald darauf spezialisierte, erst zu starren, dann vorzupreschen und dann abschließend, wenn sich die Gelegenheit ergab, einen kleinen Bogen zu laufen und dem Aggressor von hinten ins Hosenbein zu zwicken. Spätestens jetzt war dann allerdings Alarmstufe Rot im Hause Fraule!

Jaja, von einigen peinlichen Momenten kann ich schon berichten... Wenn Fraule zum Beispiel im Café saß, ich scheinbar harmlos unterm Tisch lag, aber schon längst den Störenfried im Auge hatte, und plötzlich mit Raketengeschwindigkeit darunter hervorgeschossen kam und fast den Tisch mit umriss, nur um denjenigen, der es wagte, sich mir auf 5 Meter zu nähern, in den Senkel zu stellen. Peinlich natürlich nur für Fraule, die dann mit Unschuldsmine so tat, als sei nichts gewesen und als sei es ihr persönlich total egal, dass alle Gäste sie vorwurfsvoll musterten (auch wenn sicherlich heimlich alle bewundernd dachten, "Was ein Granatenkillerrüde!").
Oder der junge Mann, der uns auf dem Bürgersteig entgegen kam und dem ich fast ein Loch in seine nagelneue Designerbuxe gerissen hätte und dem Fraule mit Unschuldsaugenaufschlag glaubhaft versicherte, "O jeee, das hat er ja noch nie gemacht...".
Zu Denken aber gab's mir persönlich, als sich meine Lieblingsmalena weigerte, mit mir zukünftig noch einmal Gassi zu gehen, nur, weil ich meinte, so 'nem Typ im Vorbeigehen seinen blöden Einkaufsbeutel zerreissen und der Typ dann meinte, danach meine süße Malenaschnecke zur Schnecke machen zu müssen. Nun ja, zu Recht... ich geb's zu.

Fraule erhob das Problem nun zur Chefsache und verbot jedem, mit mir einen Schritt vor die Tür zu setzen. Seitdem hat sie mich unter ihre Exklusiv-Fittiche genommen und unterzog mich einem absolut konsequenten (ABER KOMPLETT GEWALTFREIEN, ätsch!) und knallharten Training, in dem sie sich sicherlich weitaus öfter zum Narren machte mit ihrem Klicker, ihrer Leberwurst, ihren seltsamen Worten und Lauten, als ich mich.

Es ging schon damit los, dass Fraule bei jedem Gassigang die Gegend abscannte und sie, sobald am Horizont auch nur ein Hut auftauchte, auf höchste Alarmbereitschaft umschaltete. Jetzt galt es, sich eine Strategie zurechtzulegen. Fraules Strategie lautete, alles anzuwenden aus der Werkzeugkiste "positive Verstärkung", was zum Erfolg führte.

Durch die Methode Zeigen und Benennen zum Beispiel lernte ich, das Wort "Mensch" mit einem sich näher kommenden oder sich in der Nähe aufhaltenden Menschen zu verknüpfen. Wenn ich es schaffte, den anzuschauen, ohne mich ansonsten daneben zu benehmen, wurde das markiert und belohnt. Wenn ich heute "Wo ist der Mensch" höre, weiß ich, aha, irgendwer kommt mir näher, und ich kann mich seelisch darauf vorbereiten, erschrecke nicht oder bekomme so schnell Angst. Das gleiche funktioniert bei mir übrigens auch hervorragend bei "Wo ist der Hund" und "Wo ist der Zug"...

Der Killer im Kuscheltierpelz : )
Zusätzlich hat Fraule begonnen, mehr Platz für mich zu schaffen. Ich musste auf diejenige Seite von Fraule wechseln, die von dem störenden Subjekt am weitesten entfernt war, und wenn das noch zu eng war, dann vergrößerten wir den Abstand und gingen ein Stück auf der Straße oder auf der Wiese, statt uns zusammen auf dem Bürgersteig entlang zu quetschen.

Oftmals wählte Fraule auch den sogenannten "deeskalierenden Sitz". D. h. sie lockte mich mit einer zu mir gewandten offenen Handfläche, der ich sowieso überall hin folge, an die Seite der Straße und ließ mich dort, mit dem Rücken zum Störenfried abgewandt, Sitz machen, wo ich dann geduldig wartete und ein bisschen Fraule angaffte, bis der furchtbare Fiesling vorbei war. Dafür gab's natürlich auch einen Klick und eine Belohnung. Wendete ich mich um zu dem gemeinen Monster, aber nur, um ihn ruhig anzuschauen, wurde ich dafür natürlich auch mächtig belohnt. Ich lernte also, dass es lohnenswerter war, zu schauen als auszuflippen.

Eine andere Methode, die bei mir sehr oft ihren Einsatz fand, war die sogenannte "Intermediäre Brücke". D. h. durch ein regelmäßiges und schneller werdendes Wortsignal (wie bei uns zum Beispiel "Go, Go, Go"), wurde das, was ich gerade machen sollte und auch zeigte, verbal motivierend unterstützt und verlängert. Wenn der Rhythmus von "Go, Go, Go" dann zu einem Prestissimo anschwoll, wußte ich, "Aha, gleich kommt der Klick, also mach ich mal lieber haargenau das weiter, was ich gerade mache". Das kann zum Beispiel ein dichtes Bei-Fraule-Gehen sein, das kann ein Rückruf sein, ein Warten oder ein Schauen in eine bestimmte Richtung. Ganz egal, die IB kann bei allem Möglichen angewandt werden - und wirkt Wunder!

Wenn ich allerdings dann doch mal in die Leine stieg, weil ich's einfach nicht aushalten konnte, dann kam der Geschirrgriff zur Anwendung. Fraule rief "Stopp", griff ins Geschirr und hielt mich mit sanftem Nachdruck zurück. In dem Moment, indem ich meine Nachvornebewegung unterbrach, markierte sie das durch ein Klick, ohne das Geschirr loszulassen und belohnte mich anschließend gebührend. Erst dann wurde der Geschirrgriff wieder aufgelöst. Sollte ich mich allerdings schon zurückorientiert haben, bevor Fraule ins Geschirr griff: Wunderbar! Markieren, belohnen, fertig.
Die Belohnung muss übrigens nicht unbedingt ein Leckerli sein. Es kann alles mögliche zum Einsatz kommen, Hauptsache, ich empfinde das auch wirklich als angemessene Belohnung.

Die absolut idiotensicherste Variante war natürlich, mich mit einem Leckerli oder Spielzeug in der Hand am Feind vorbeizuführen. Das war allerdings eher nur in wirklich stressigen Situation das Mittel der Wahl.

Bestimmt gab's noch zig andere Tricks und Kniffe, mit denen sie mich manipulierte, die sind mir jetzt aber leider entfallen. Eines aber war garantiert nicht dabei: Gewalt, Druck, Ängstigung, Stress. Denn als sie mich am Anfang, schockiert über und selber gestresst von meinem pöbelhaften Verhalten, angeschrien hat oder vor Wut schnaubend an der Leine zerrte, da hat das sowas von absolut überhaupt keinen Eindruck auf mich gemacht, dass ich mich gerad' nochmal umgedreht und daneben benommen habe.
Fraule hat eingesehen: So geht das nicht. Wir machen es lieber richtig, mit Sinn und Verstand - und nachhaltig. Wut und negative Energien waren hier vollkommen fehl am Platze.

Klar, das, was Fraule da seit Monaten mit mir praktiziert, ist arbeitsintensiv: Sie muss hellwach sein, stets die Umgebung im Blick haben und auf der Hut sein, einfach, um schneller zu sein als ich. Sie muss Ideen an den Tag legen, sich zum Deppen machen, spontan und entschlossen sein und vor allem hundert Prozent konsequent bleiben. Ich glaube, seit wir so intensiv arbeiten, ist kein einziger Mensch an uns vorbei gegangen, ohne dass der mindestens angezeigt und benannt worden ist. An jedem Menschen, an dem ich heute locker vorbei marschiere, werde ich immer noch wie Harry gelobt und belohnt.
Wir üben täglich, auf jedem Gassigang. Mittlerweile suchen wir auch die Challenges und stellen uns den Situationen.
Fraule ist heute total entspannt, wenn sie mit mir unter Menschen geht. Es gab allerdings eine kurze Zeit, da hatte sie auch nicht allzu viel Bock andere Menschen beim Spaziergang anzutreffen, und manche Situation trieb ihr den Schweiß auf die Stirn. Aber es war ihr fester Wille, ihr Vorsatz den Stress aus mir, aus ihr und solchen Situationen herauszunehmen. Eine solche Macke möglicherweise zu einer echten Psychose ausarten zu lassen, kam für sie nicht in Frage. Und so blieb uns nichts anderes übrig als zu üben, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat...

Tja, und mittlerweile?
Mit Stolz kann ich jetzt durchaus behaupten, dass mir entgegen kommende Menschen total am Arsch vorbei gehen (jetzt sind's die, die von hinten kommen... Spaaaaaß!). Manchmal nehme ich sie noch merkbar zur Kenntnis, oft übersehe ich sie aber auch, weil mir anderes plötzlich viel spannender erscheint. In jedem Fall lasse ich mich aber sofort umorientieren und der Mensch ist schnell vergessen.
Neulich bestanden wir unsere Reifeprüfung: Von vorne ein Mensch, von der Seite eine Katze und von hinten ein anderer Hund. Der totale Reiz-Overflow, normal ein Grund zum Sich-in-der-Erde-verbuddeln. Zumindest für Fraule. Die hatte noch vor mir geblickt, was sich da zusammenbraute und klickerte erst mal drauf los, auf Teufel komm raus. So driftete ich erst gar nicht ins Hinterhirn ab, dorthin, wo nur noch die Reflexe zu Hause sind... Ich blieb komplett ruhig und konnte mich sogar hinsetzen und abwarten, bis sich die Reize des Teufels in alle Himmelsrichtungen verflüchtigt hatten. Mann, war die stolz auf mich! Und ich war irgendwie ganz beschwingt, weil die sich so mörder gefreut hat : )

Jetzt bin ich wohl in der Phase, wo sich Abläufe immer mehr automatisieren. Ich war auch schon wieder mit Herrle joggen, und zwar ohne Zwischenfälle, und bald darf ich sicher auch mal wieder mit meiner Malenamaus Gassi gehen.
Später werde ich sicher nicht mehr andauernd belohnt werden, nur weil ich brav an jemandem vorbeilatsche, ohne dem die Buxe runterzuziehen, das weiß ich wohl. Aber ab und an krieg' ich sicher noch das ein oder andere Leckerli, damit das Gelernte auch im Kopf bleibt und sich weiter verfestigt, da bin ich mir sicher. Sonst such' ich mir einfach ein neues Hobby! Grumpf!

So. Und bevor jetzt wieder die üblichen Betonköppe ihr Gift verspritzen, sag ich euch: Mir doch wurscht! Macht, was ihr wollt. Aber der Erfolg gibt UNS Recht! Das Resultat ist ein fröhlicher, angstfreier Killerrüde, der mit seinem Fraule einen Mordsspaß beim Gassigehen hat. Und der nicht in geduckter Haltung und ängstlicher Erwartung ob der nächsten Bestrafung, dem nächsten Anschiss, dem nächsten Leinenruck oder weit Schlimmeren unterdrückt und überfordert durch die Gegend schleicht.
Wir machen weiter. Trainieren statt Dominieren! : )

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Fellpresse-Vermächtnis Spezial: Der Wanderschlüpper : )

Der Wanderschlüpper:
Ein Traum in pink und XXL : )
Alles begann mit einem Geschenk. Meinem Geschenk! Einem Weihnachtsgeschenk im letzten Jahr an den Dicken, Sammy, dem Ex-Chefredakteur der Fellpresse und meinem Ex-Boss. Und es kam von Herzen, wollte ich ihm doch die Chance geben, endlich seine homoerotischen und transvestitischen Neigungen ohne Hemmungen auszuleben (ihr erinnert euch). Also marschierte ich los, scheute alle Kosten und Mühen und erstand einen wundererotischen Schlüpper in pink und Größe XXL, damit der dicke Pelzpoppes auch ja hinein passte. Mir schien die Freude war groß, gugge hier...


Die pure Vorfreude
steht dem Dicken ins Gesicht geschrieben : )
 
Stolze Präsentation des Objekts der Begierde: 
Passt wie angegossen! : )

...aber währte keineswegs lange, der Mistsack... Ich schätze, es verliess ihn der Mut, damit in der Öffentlichkeit aufzuwarten, denn eines unverhofften Tages tauchte das Teil plötzlich und unerwartet, aber nicht unbeobachtet, bei seiner Dauerverlobten und unserer allseits unbeliebten Fellpresse-Hochschläferin und Bürozicke Jamie von Adventure-Dogs (siehe auch in "Hall of Willi") auf.
Dieses eitele Weibsbild quetschte sich sogleich in das zarte Gewebe und sah damit aus wie 'ne Presswurst im eigenen Darm oder wie Mariah Carey im Stretchfummel. Ist ja auch kein Wunder, trägt sie doch normal eine Größe, in die auch Elefantenbabys reinpassen würden (also, ich meine jetzt die Zicke natürlich)... Gugge hier und mache dir dein eigenes Bild:

Muahahahahaha! Ein Trauerkloss
in pinkem Presswurstdarm ♥  : )
Ich für meine Person war natürlich zu Tode beleidigt und zutiefst verletzt. Mein Geschenk, weitergereicht an diese blonde Käsezicke, wie ein Wanderpokal, Frechheit!
Aber der Dicke, beseelt von dem Gedanken, das Werk des Teufels und der Verführung schnell wieder loszuwerden, beschloss, die Buxe eben an Jamie zu vererben, ohne zu ahnen, dass dies die Geburtsstunde einer neuen Tradition sein sollte: Der Fellpresse-Wanderschlüpper war geboren.

Der Wanderschlüpper auf Fahrt:
Wer wird das nächste Opfer sein?
Und tatsächlich nahm die Wanderung ihren Lauf und machte Halt im nächsten Bundesland. Denn auch die Zicke hatte bald die Schnauze voll von dem pinkfarbenen Einmannzelt, kniff es doch stänig in ihren Allerwertesten! Und so landete der Schlüpper erneut bei einem weiteren Ex-Fellpresse-Mitarbeiter, nämlich bei unserem Dr. Indi Sommer, dem küchenpsychologischen Notdienst für unlösbare und hoffnungslose Beziehungsfragen (siehe auch in "Hall of Willi"). Dessen ausgeprägte Würstelwasserwampe hängt hoch über der Buxe, weshalb ihm der Schlüpper sehr gut zu Arsche stand, was er auch gleich mal unter Beweis stellte. Gugge:


Ein gewisses Misstrauen schwingt mit:
Riecht eindeutig nach Käse... : )

Passt, wackelt und hat Luft : )
In den folgenden ereignisreichen Monaten aber geriet der Wanderschlüpper ein wenig in Vergessenheit. Auch wenn das Damoklesschwert immer mal wieder über der ein oder anderen Fellbirne schwebte. Wen würde es als nächsten heimsuchen? Pelle, die olle Schwedenpölse und Ex-Fellpresse-Hellseherin mit einer Glaskugel so kristallklar wie ein Novembertag am Bodensee? 
Eine andere Sorte
von rosa Schlüpper : )

Oder gar mich, dem man ja - aus Gründen, die mir nicht bekannt sind - ein Faible für pinkfarbene Accessoires nachsagt (obwohl diese Buxe für Mollige nun aber wahrlich nicht meinem Astralkörper schmeicheln würde)? Oder gar irgendeinem anderen nichtsahnenden Opfer?

Fast dachte ich, Indi hätte den Schlüpper heimlich zerkaut oder auf seiner Hundewiese 'ner alten Lady antherapiert. Doch nein!
Vermutlich aus dem letzten Würstelwasserkoma erwacht, erinnerten sich die letzten verbliebenen Gehirnzellen an seine Pflicht, der Tradition Folge zu leisten und den Wanderschlüpper endlich an eine Töle seiner Wahl weiterzureichen.

Und so traf es dieser Tage eine gute FB-Freundin, eine ehemalige aktive Unterstützerin der Fellpresse und Mitstreiterin in dem Dicken sein Kampf gegen den Welpenhandel über der Ladentheke und, grumpf, meine jahrelange Stalkerin - Paula Veilchen.
Paula gab sich wirklich alle Mühe, eine gute Figur zu machen, doch in ihrem Fall steht ihr das Schlüpperlein tatsächlich besser zu Gesicht als zu irgendetwas anderem, denn Paula hat, so wie ich, eine bemerkenswert attraktive und sportliche Figur, so dass ihr die Buxe natürlich von den mageren Hüften rutschte (Stalkerin, wenn du das liest, vergiss nicht, dass du mir ein tolles Weihnachtsgeschenk versprochen hast!).
Also gugge nochmal:

Ja, na ja, wie Madonna und "Like a virgin" : )
Der Beweis: Bei Paula tatsächlich ein Schlabberschlüpper : )
Neee, also wirklich nicht... : )
So parkt denn dem Dicken sein Wanderschlüpper nun im schönen Schwabenland zwischen und hat bereits einen weiten deutsch-deutschen Weg hinter sich.
Doch die Frage bleibt: Wen trifft es als nächstes? Und wann schlägt das Grauen zu? Wir wissen es nicht... Wir ahnen es vielleicht... Rechtzeitig zu Halloween würde es sich ausgesprochen gut bei Hunden machen, die man öfters für den Wolf im Schafspelz hält, oder auch für den Husky im Aussiepelz... finde ich... Aber wer weiß, wer weiß, der Weg des Wanderschlüppers ist unergründlich...

Doch wo immer er sich auch je aufhalten wird auf seiner Schlüpperwegwanderung und welche Abenteuer er noch erleben wird, eines ist sicher: Wir werden dabei immer an den Dicken denken! : )

Die olle Zicke hat mich gebeten, die Schlüpper-Story zu erzählen. Ich hab's gern gemacht ♥ : )

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Fellpresse: Hilfe für die Chefin : )


Liebe ehemalige Fellpresse-Fans, liebe FB-Freunde, liebe Blog-Freunde, liebe überhaupt alle Freunde,

heute trete ich mit einer sehr persönlichen Bitte an euch heran.

Ihr alle habt die Fellpresse - Das Satirewurstblatt vom Hund für Hunde - noch in guter Erinnerung. Hier wurden wir täglich mit neuen Infos und Berichten versorgt, wir haben herzhaft gelacht, manchmal geweint, ab und an getobt vor Wut und Empörung. Die Fellpresse hat sich vor keinem Thema gedrückt, hat den Finger in die Wunde gesteckt, hat aufgeklärt, Missstände aufgedeckt, diskutiert und manchmal gestritten. Die Fellpresse hat sich stark gemacht für die Schwachen und für die, die keine Lobby haben. Aber sie hat auch manchmal einfach nur Nonsens verbreitet, und Spaß und ausgelassene Freude in die Welt posaunt. Und für alle Analphabeten gab's viele bunte Bildchen zu gucken.

Verantwortlich dafür war - wie alle wissen - der Dicke, Sammy, der Wald- und Wiesenreporter und einzigartige Chefredakteur der Fellpresse. Seine spitze Zunge und sein vor Satire triefendes Goldie-Maul wurde von vielen geliebt, die Anzahl seiner Groupies war spektakulär. Er war ein genialer Chefredakteur, ein beschissen fauler Boss und ein guter Freund.
Und wie ihr auch alle wisst, steht hinter jedem mächtigen Mann, grumpf, eine starke Frau. Und das war beim Dicken nicht anders. Hinter dem stand nämlich seine Chefin, Antje.

Antje, die voller Leidenschaft und Ideenreichtum der Fellpresse ihren unverwechelbaren Stempel aufgedrückt hat. Die uns jeden Tag mit neuen kreativen Ideen überraschte, die mit Wut im Bauch satirische Seiltänze vollbrachte. Die uns jeden frühen Morgen mit ihren Anekdoten, Wetterberichten und Badetagbildern den Alltag versüßte. Die nie aufhörte, sich zu engagieren, sich aufzuregen, an allen Fronten zu kämpfen.
Ja, Antje, die Kämpferin.

Humor auch in schlimmen Zeiten:
Bild aus Antjes Fritz-Chronik
in FB
Bis zum 25. März diesen Jahres, als sie, kurz vor ihrem 47. Geburtstag, plötzlich ein bösartiger Hirntumor niederstreckt und sie aus ihrem Alltag reißt. Ein grausamer Leidensweg nimmt seinen Anfang.
Jetzt hieß es wieder kämpfen, gegen den gemeinen "Fritz", wie sie ihn nannte und für die eigene Gesundheit. Und Antje kämpfte mit aller Macht - gegen seltene Allergien, tausende Komplikationen und Gebrechen, die mit dem Krankheitsbild einhergehen, ein völlig geschwächtes Immunsystem, Lungenentzündungen, den Verlust motorischer Fähigkeiten, dem Verlust ihrer Kreativität, Schrift und Sprache - einige ihrer stärksten Eigenschaften und Fähigkeiten, für die wir sie so mochten und bewunderten.
Es folgten unzählige OPs, monatelange Krankenhausaufenthalte in sämtlichen Abteilungen, die ein Krankenhaus aufbieten kann, eine Chemotherapie, die wegen Unverträglichkeit wieder abgebrochen werden musste, der ermüdende Kampf mit der Krankenkasse und der Bürokratie, ein Kampf gegen die Verzweifelung und Angst, gegen die eigene Wut, plötzlich abhängig und schwach zu sein. Und immer wieder der Kampf gegen unerträgliche, nie enden wollende Schmerzen.

Seit dieser Woche liegt Antje nun in einem Hospitz in Leipzig, in dem sie die professionelle Pflege erhält, die sie benötigt. Die Krankenkasse hat sich nach einem langen Kampf endlich dazu bereit erklärt, die Kosten zu übernehmen.
Doch Antje kämpft nicht mehr. Seit einer Woche verweigert sie das Essen. Die Schmerzen nehmen ihr jede Kraft und jede Hoffnung. Sie gibt auf. Ihr wichtigstes Ziel war es, mit ihrer Familie noch einmal Weihnachten zu feiern. Ob sie das nun überhaupt noch schaffen will, ist fraglich, denn jeder Tag ist für sie ein Märtyrium. Und wer kann ihr das verdenken?

Obwohl die Krankenkasse die Hospitzkosten übernimmt, ist es Usus, dass die Familien der Betroffenen 10 Prozent der Kosten selber tragen. Im Fall von Antje sind dies 25 Euro pro Tag. Anna, Antjes geliebte Frau und treue Partnerin, kann diesen Beitrag von ihrer Rente nicht abknapsen. Doch wer sich diesen Beitrag nicht leisten kann, muss auch nicht zahlen, so das Hospitz. Immerhin.
Doch Antje und Anna wären nicht Antje und Anna, wenn sie damit zufrieden wären. Sie möchten das Hospitz gerne auf irgendeine Art unterstützen, denn nur ausreichende Mittel dienem auch dem Wohle der Patienten. Und so hatten sie die Idee, möglicherweise zu einer Spende für das Hospitz aufzurufen.


Mit der Veröffentlichung dieser Idee auf meinem Blog möchte ich einen kleinen Beitrag leisten, um Sammys Chefin zu unterstützen. Sie war eine solch außergewöhnlich starke Persönlichkeit, die sich stets eingesetzt hat für die Schwächeren. Nun aber ist sie selber schwach. Und so ist es an der Zeit, sich zur Abwechslung mal für sie stark zu machen. Ich habe die Hoffnung, mit einer kleinen Spende an das Hospitz wenigstens einen winzigen Beitrag dazu leisten zu können.
Aus diesem mir sehr am Herzen liegenden Grunde traue ich mich auch, an euch alle heranzutreten und euch darum zu bitten, an dem Spendenaufruf teilzunehmen. Für Antje.

Geld- oder Sachspenden sind herzlich willkommen (es müssen allerdings nicht gerade Bananen sein...) und finden ihre Bestimmung bei den Patienten. Auf der Homepage von ADVENA könnt ihr euch auch gerne informieren.


Geldspenden gehen an das Spendenkonto des Hospiz ADVENA, Birkenstr.11, 4177 Leipzig:

Sparkasse Leipzig
Kontonummer: 1100 943 010
BLZ: 860 555 92
Stichwort: Antje Delater

Sachspenden sollten vorher mit dem Hospitz besprochen werden. Ihr könnt euch dazu gerne mit dem Hospitz telefonisch unter der Nummer 0341 / 48 62 736 in Verbindung setzen oder auch das Kontaktformular verwenden:

Ich sage jetzt schon einmal herzlichen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt, dies zu lesen, und ich sage danke für euer Engagement und eure Bereitschaft zu helfen!

Ich weiß, viele sind in Gedanken bei Antje, ihrer Familie und auch dem Dicken, der unter der Krankheit seiner geliebten Chefin natürlich ebenfalls sehr leidet und sie schrecklich vermisst.
Wir wünschen ihr und allen Angehörigen alle Kraft und allen Mut, diesen schweren Weg bis zum Ende weiterzugehen!

Vielen Dank!
Euer Willi, Ex-CKO [Chief Killer Kolumnist Officer] der Fellpresse : )

P. S.: NOCH EINE WICHTIGE BITTE:
Auch, wenn ihr Antje gerne einen Besuch abstatten würdet, bittet die Familie dringend davon abzusehen. Antje ist leider nicht in der Lage, Besucher zu empfangen. Das würde sie zu sehr anstrengen. Vielen Dank euch allen für euer Verständnis! : )