Dienstag, 31. Januar 2012

Stinkekralle für Zoo Zajac! : )

Als Zeichen meiner Solidarität zu meinem Boss Dog Sammy (dem Dicken):

Der verlorene Ring : )

Fraule läuft Amok. Die vermisst einen Ring. Oder hat ihn verloren. Und das macht sie wahnsinnig.
Dazu muss man nämlich wissen, dass Fraule niemals irgendetwas vermisst oder verliert. Die ist eine von denen, die ihre Sachen sogar im Dunkeln findet. Die weiß zu jeder Tages- und Nachtzeit, was sich wo befindet und wo sie was hingelegt hat. Und wir reden hier nicht nur von den alltäglichen Dingen im Leben wie der Schlüssel, die Brille oder das Portemonnaie. Es soll tatsächlich Leute geben, die täglich Stunden auf der Suche nach diesen Dingen sind. Nein, hier ist ALLES gemeint. Tesafilm, der blaue Kugelschreiber mit der Werbung drauf, die Streichholzschachtel vom Steakhaus, die beiden Kinogutscheine von Weihnachten, die LED-Taschenlampe, die Gebrauchsanweisung für den Dampfgarer oder die Packung Tempotücher aus der Apotheke.

So. Und nun ist der Ring weg. Und Fraule weiß hundertprozentig, dass sie ihn wie immer auf den Küchentisch gelegt hat. Und plötzlich war er da nicht mehr. Und ihr könnt euch ja vorstellen, wer hier nun alles unter Generalverdacht steht. Denn da Fraule ja immer weiß, wo ihre Sachen sind, kann sie den Ring auch unmöglich verschlampt haben. Vermutlich waren es wie immer die Kinder, deren Hobby es ist, alles anzufassen und woanders wieder hinzulegen oder Herrle, der im Haus sowieso nie alle seine Sinne beieinander hat, tja, oder - ICH!
ICH? Ich war's nicht. Ich schwör'! Mich interessiert dieser doofe Ring gar nicht. Grumpf! Hehe, ich weiß aber, wo er ist, ich kann ihn nämlich riechen, trallallalla... Vielleicht bringe ich ihn mal irgendwann an. Aber nicht, solange ich unter Verdacht stehe. Nö. Wenn ich ihn bringen würde, dann heißt es hinterher wieder, aha, er war's! Also, ich glaube, ich lass' es lieber bleiben. Fraule findet ihn eines Tages bestimmt selber wieder. Und dann wird ihr auch einfallen, dass sie ihn nämlich doch irgendwo abgelegt oder in irgendeine Hosentasche gesteckt hat, um schnell die Blume im Kinderzimmer zu gießen oder ans Telefon zu gehen. Auch Fraule wird älter. Und da wird man schon mal vergesslich. Auch, wenn man das überhaupt gar nicht wahrhaben will... : )

Montag, 30. Januar 2012

Willis Videos: Schnee und Butter! : )

Kommt der Winter nicht zum Killerrüden, kommt der Killerrüde zum Winter! Die Schwägalp am Säntis, unserem Hausberg, liegt knapp eine Stunde von uns entfernt, und da hat es Schnee satt, davon haben wir uns gestern höchstpersönlich überzeugt. 
Herrlich, sag` ich euch, ich hatte Spaß ohne Ende, Schnee ist nämlich das geilste, wo gibt (wie der Wir-können-alles-nur-kein-Hochdeutsch-Süddeutsche so sagt)!
Und weil ich außerdem immer so viel Schnee wie möglich in mich reinstopfe - ich weiß ja nicht, wann ich wieder welchen zu sehen bekomme -, krieg` ich im Anschluss dann immer ein Stückchen Butter, damit ich keinen Dünnschiss kriege. Geheimes Geheimhausrezept. Ob`s wirkt, keine Ahnung, weil ich ja nicht weiß, ob ich überhaupt Dünnschiss kriegen würde, wenn ich keine Butter bekäme. Mir egal, ich steh` auf Schnee und steh` auf Butter! Ich find`s geil! Seht selbst : )





 
Grumpf! Bommel-Willi : )
 


Freitag, 20. Januar 2012

Knallharte Killerrüdentipps: Klartext : )

Klugscheissen erwünscht! : )
Freunde der Wissbegierde, und wieder mal ein heißer Tipp für umme! Meine Dani ♥, ihr erinnert euch, hat mir einen Blog empfohlen, den will ich euch nicht vorenthalten. Er heißt "Klartext Hund" und beschäftigt sich ziemlich seriös - also, will sagen, da geht`s anders zu als hier - mit ziemlich interessanten und wichtigen Themen rund um uns.
Der neueste Artikel ist besonders interessant, wie ich finde, und passt hervorragend zu meiner letzten knallharten Killerkolumne mit dem Thema "Welpen-Shopping im Zoo Zajac" - das war gestern, ihr werdet euch ja wohl an diesen nixnutzigen Penner erinnern, der gerade jetzt Hundewelpen in seiner Zoohandlung verkauft, was ihm gelingen wird, weil eine Menge, nennen wir sie mal UNAUFGEKLÄRTER Leute auf einen dieser Schnäppchenwelpen hereinfallen werden, weil der gerade so süß aus der Wäsche guckt, während man doch eigentlich nur `ne Packung Hamsterfutter kaufen wollte, und schwupps, landen Futter und Dackelwelpe im Einkaufswagen. Dass der Welpe derweil schon mit großer Sicherheit zu einem gewissen Maß gestört ist, weil er vermutlich a) viel zu früh von seiner Mama weg musste und b) sich den ganzen Tag mit tausenden von Leuten und Lärm herumschlagen muss und somit überhaupt keine Chance hat, sich in ausreichendem Maße zu sozialisieren, um ein gesunder normaler Hund zu werden - das weiß dieser Käufer nicht. Am Ende wird dieser Hund als "schwierig" gelten und landet dann im besten Fall irgendwann im Tierheim. Grumpf!

Deshalb empfehle ich allen Leuten, die sich immer noch nicht so sicher sind, was eigentlich so schlimm an dieser leidigen Geschichte sein soll, den Artikel "Billigwelpen" - wissen Menschen eigentlich, was dahintersteckt. Da hier natürlich aber nur Hunde reinschnüffeln, deren Menschen sowieso den Durchblick haben, könnten diese ja aber dafür sorgen, dass ihn auch diejenigen lesen, die noch im Tal der Ahnungslosigkeit wandern. Stellt euch vor: Schwuppdiwupp würde keiner mehr Profitgeier Norbert Zajac und Co. auf den Leim gehen. Das wär`doch was!
Macht es! Verbreitet ungefragt euer Wissen, sonst wird doch auch ständig klug geschissen ; )
Oh, ein Reim! : )
 

Donnerstag, 19. Januar 2012

Willis Killerkolumne: Welpen-Shopping >: ]

F Ü R  D I E  F E L L P R E S S E  U N T E R W E G S . . .

CKO Willi ist für Aufklärung! >: I
Habt ihr schon gehört von Zoo Zajac in Duisburg? Ist das nicht voll toll? Da macht gerade ein nagelneues Geschäftsmodell Furore! Also, ich find's mördergeil! Das "größte Zoofachgeschäft der Welt" verkauft dort nämlich seit Januar niedliche kleine Hundewelpen. Wenn ihr also dort mal wieder Futter für euren Hamster kauft, könnt ihr gleich auch einen kleinen Dackelwelpen in den Einkaufswagen packen. Ich weiß gar nicht, warum sich alle darüber so aufregen! Ich finde das ausgesprochen praktisch. Man spart eine Menge Zeit und Geld. Diese leidige Züchtersuche, dieses sich Anpreisen beim nörgeligen Züchter, warum man so unheimlich geeignet ist, einen seiner Hunde zu bekommen, dann womöglich mehrmals auf Besuch dahin fahren und am Ende noch viel Geld zahlen - neee, also, da lob' ich mir doch echt Herrn Zajac mit seinem äußerst praxisorientierten Ansatz! 

Klar, die Tierschützer und Organisationen protestieren schon seit einigen Monaten dagegen, am 23. Januar soll eine Demonstration stattfinden. Die Empörung ist groß, es gab sogar Bombendrohungen! Warum regen die sich bloß alle so auf?
Es sei nicht artgerecht, heißt es. Papperlapapp! Wen interessiert denn, ob was artgerecht ist, wenn man damit mörderviel Kohle verdienen kann? Ich schau' schon mal in die Kugel:
Wenn dieses Geschäftsmodell aufgeht, dann wird Zoo Zajac nicht das einzige dieser Art bleiben, da werden einige auf den fahrenden Zug aufspringen - und wer kann ihnen das verdenken? Schließlich muss man heutzutage wettbewerbsfähig bleiben! Die Konkurrenz schläft nicht! Und diese brancheninterne Absprache, keine Hunde zu verkaufen? Moral und Gewissen? Mein Gott, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?! Es geht ums Geschäft! Da hört der Spaß echt auf... Grumpf.

Wenn ich mir allerdings so vorstelle, ich hätte als Welpe da gesessen anstelle in meiner ländlichen Umgebung mit liebevollen, mir vertrauten Menschen, medizinischer Betreuung rund um die Uhr (auch nach Ladenschluss und an Sonn- und Feiertagen), voller Sozialisierung, genügendem Auslauf und einer Prüfung auf Herz und Nieren meiner zukünftigen Menschen... hm... nee, ich glaube, ich möchte doch nicht wirklich tauschen! Neee, da krieg' ich ja Gänsehaut am Rücken, Mann! Wahrscheinlich hätte ich dann heute einen ziemlichen Ratsch am Kappes, denn wer kann in einer solchen Umgebung gesund aufwachsen?
Ich denke, die einzige Chance ein solches "Welpen-Shopping" nachhaltig zu verhindern, ist die Aufklärung und Sensibilisierung der Leute über die Grenzen eines Zoo Zajacs hinaus. Wenn die Menschen erstmal verstehen, warum das Modell am Ende nicht für sie, sondern nur für die Norbert Zajacs dieser Welt aufgeht, dann werden sie auch gerne die "mühevollere" Variante über den verantwortungsvollen Züchter wählen.
Wer mehr wissen möchte, dem empfehle ich den Artikel "Besuch bei Zoo Zajac" von Ina Burow, dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Und in Facebook hat sich eine Gruppe gegen Zoo Zajac formiert, da kann man mitmachen oder mitlesen und vielleicht einen kleinen Beitrag leisten. Denn: Jeder Aufgeklärte ist ein Sieg zum Schutze der Tiere!

Wäre es nicht die reine Genugtuung, wenn Norbert Zajac am Ende doch nicht Recht behalten würde, wenn er so abgebrüht und arrogant sagt: "In vier Wochen ist das alles vergessen, dann regt sich keiner mehr über den Welpenverkauf auf." Es liegt an uns, wir haben es in der Hand >: ]

Bleibt dran!

Euer knallharter Killerrüde
Willi | (Chief Killerkolumnist Officer) | Fellpresse | willisworldandfriends.com | : )

Dienstag, 17. Januar 2012

Dani! ♥ : )

Am Wochenende hab` ich endlich meine Dani ♥ kennengelernt! Wir kennen uns ja schon länger über Facebook, haben uns bis dato aber noch nie persönlich beschnüffelt. Das war vielleicht spannend, sag` ich euch! Mich überkamen vorher die tollsten Fragen:
Werde ich ihr auch in natura gefallen? Wird sie mich auch mögen, wenn sie sieht, dass ich gar nicht blau bin? Soll ich mich benehmen oder kann ich so sein wie immer? Fragen über Fragen! Ich war sehr nervös, aber für unser Date habe ich mich verdammt gut vorbereitet: Haare ondulieren, meinen Atem mit ein paar Wurststückchen erfrischen, Popoloch und Achseln auf Frische beschnüffeln, Ganzkörperkratzen, bis wirklich auch die letzte Schuppe aus dem Fell gerieselt ist. Selten war ich schöner!
Mit dabei war olle Rivi, mein alter Babysitter und Kumpel, seines Zeichens Fährtenkriechhund (ihr erinnert euch) und Waldläufer.
Wir waren spazieren, mitten in der Wallachei. Sehr schön war`s, auch wenn Rivi ständig in den Wald abgehauen ist und ausserdem so riesen Schritte macht, dass ich echt Mühe habe mitzukommen! Und die Dani ♥, hach, die ist total nett! Dani ♥ ist übrigens voll die Präsidentin von pro cane familiari, ist aber kein bisschen präsidentenmässig! Die ist einfach eine von den netten Menschen... Und im Mai werden wir uns beim nächsten Super-Gerdi-Workshop wiedersehen! Dieses Mal dann mit Pumo. Ihrem Australien Sheppard. Na, lieber den als ihre Katze! Die lässt sie, Gott sei Dank, zu Hause...
Mich fand sie übrigens natürlich auch ziemlich nett. Wundert euch das? Mein Charme hat sie gnadenlos um den Finger gewickelt. Seht selbst!


Selten war ich schöner! : )



Endlich mal sowas wie Schnee : )

Zwei in Eintracht : )




Der hat halt längere Beine... : )



Dani ♥, die Hundeflüstererin : )


Am Ende noch ein Bad bei 0 Grad, na und?
Bin ich Killerrüde oder Killerrüde? : )

Sonntag, 15. Januar 2012

Neues Feature bei Blogger : )

Wird ja auch Zeit! Man kann bei Blogger jetzt Antwortkommentare auf einzelne Kommentare schreiben. Herzlichen Glückwunsch zum sinnvollen Feature, liebe Entwickler-Nerdis! Also denne, fröhliches Kommentieren! : )

Samstag, 14. Januar 2012

Chillout Zone : )

Ok, ich kann nicht nur killermäßig unterwegs sein. Seit einiger Zeit, um genau zu sein, seit dieser heimtückischen chemischen Kastration, hänge ich abends auch gerne mal rum. Vorzugsweise auf irgendeinem weiblichen Familienmitglied. Die Männer bei uns haben's nicht so mit dem Schmusen... Ich natürlich auch nicht! Ich tue das nur, weil ich weiß, dass die Mädels voll drauf stehen : )

Donnerstag, 12. Januar 2012

Willis Killerkolumne: Tod und Trauer <: ?

F Ü R  D I E  F E L L P R E S S E  U N T E R W E G S . . .

Für Hoshi : )

Letzte Woche starb ein entfernter Facebook- und Blogger-Kumpel von mir. Hoshi, ein junger Briard, ist einfach so, ohne Vorankündigung zwei Tage vor seinem vierten Geburtstag aus dem Leben geschieden. Mich hat das echt umgehauen, und das, obwohl ich Hoshi nicht mal persönlich kannte, nur indirekt. Trotzdem hat mich sein Tod - warum auch immer - sehr schockiert, so wie viele andere auch. Ich empfinde großes Mitgefühl für sein Fraule, für die Hoshi das Wichtigste im Leben war. Ich kann mir vorstellen, wie das sein muss, wenn ein geliebtes Wesen so plötzlich nicht mehr da ist. Das trifft einen wie ein Hammerschlag, und die Welt hört auf, sich zu drehen.

Zufälligerweise habe ich etwa zur gleichen Zeit einen Artikel in einer Zeitung gelesen, da war der Tod des geliebten Haustieres und wie Menschen damit umgehen sollten, genau das Thema. Und da habe ich zum ersten Mal begriffen, dass dies ein Thema ist, über das Menschen unterschiedliche Auffassungen haben und sich streiten.
Das hat mich gleich nochmal umgehauen. In dem Artikel ging es darum, dass manche Menschen ein schlechtes Gewissen haben, weil sie mehr um ihren Hund trauern als um die Omma, die auch das Zeitliche gesegnet hat. Es ging um die anderen Menschen, die das Trauern um ein Tier verwerflich finden und sagen, wie kannst du trauern, es war doch "nur" ein Hund? Es ging um die Frage, ob Weinen erlaubt ist oder wie groß die Trauer sein darf.
Ein Glück! Das Fazit des Artikels war, ja, Trauern ist erlaubt, denn es handelte sich ja immerhin um ein Lebewesen, zu dem eine emotioanle Beziehung bestand, und da könnte es auch sein, und das wäre völlig normal, dass man mehr darüber trauerte, als um die Omma, zu der man vielleicht kein besonders enges Verhältnis hatte - auch, wenn die Omma nachweislich ein Mensch war und der Hund "nur" ein Tier.
Na, da bin ich aber froh! Jetzt ist es amtlich, ausdrücklich: Trauern erlaubt! Die offizielle Experten- und Psychologenriege sagt, alles normal, keine Sorge, Mensch dürfe sogar auch weinen, wenn ihm danach sei.
Übrigens wurde in dem Artikel vollkommen versäumt, darüber zu entscheiden, ob es auch moralisch vertretbar sei, wenn Haustiere um ihr verstorbenes Herrle oder Fraule trauerten. Ich schätze, das wird als selbstverständlich erachtet, denn wir wollen ja mal nicht vergessen, dass der Mensch über dem Tier steht, und vermutlich allein nur deshalb diese Diskussion überhaupt existiert. Angefeuert, vermutlich, von Menschen, die prinzipiell noch nie Haustiere hatten.
Zugegeben, als Fraule mich noch nicht hatte, da mutete ihr tiefe Trauer um ein Haustier auch seltsam an. Fraules Tante ist weit über 80, ebenso wie ihr Hund auch, und die hat mal gesagt, wenn der Hund stirbt, stirbt sie auch. Darüber konnte Fraule in ihrer unwissenden Art nur ungläubig den Kopf schütteln. Zumal die meisten Haustiere ja nun bewiesenermaßen nicht so alt werden wie Menschen, und Mensch sich darauf einstellen muss, dass das Tier in der Regel nunmal vor dem Menschen geht. Heute weiß sie, wie dumm sie war.
Damals ahnte sie nichts von der engen Bindung, die man zu einem Tier aufbauen und von der Liebe, die man für ein Tier empfinden kann. Und ich weiß, egal wie alt ich werde, Fraule wird sehr weinen und trauern, wenn ich nicht mehr da bin. Mit dem Alter hat das gar nicht so viel zu tun. Selbstverständlich ist es tröstlicher, wenn das Lebewesen ein biblisches Alter erreicht, aber nichtsdestotrotz zählt auch hier nur die emotionale Bindung, die Erinnerungen und das Gefühl eines unersetzbaren schmerzlichen Verlustes.

Also, hört auf mich, was für eine voll dämliche Diskussion! Grumpf! Selbstredend darf getrauert werden! Wer will das anzweifeln? Und geweint! Und es darf auch gelacht werden, und wer will, darf sogar Witze machen! Alles ist richtig, was gut tut, meine Meinung...! Und lasst euch von niemandem etwas anderes erzählen! Der Tod ist nur schwer ertragbar, und jedes Individuum - auch wir Hunde - entscheidet für sich, ob und wie sehr es trauern will. Und wie unser Trost über den Verlust aussehen soll. Von mir aus auch dieses Regenbogending. Wenn das den Tod ein wenig weniger grausam macht: Warum nicht? Niemand sollte sich erlauben, über jemandes Art zu Trauern und seine Gefühle auszudrücken ein Urteil zu fällen!
neues Leben: Kolja : )
Manche Menschen sagen, nein, niemals wieder ein Haustier, niemand kann mir den Verlust ersetzen. Andere sagen, später. Ich brauche noch Zeit.
Hoshis Fraule hat gesagt, ich bin ein Hundemensch, jeder Tag ohne Hund ist ein verlorener! Für sie war schon ein Tag nach der Katastrophe klar, dass bald wieder ein Hund in ihr Leben treten soll, und in dieser Woche ist nun der kleine Kolja, ein Briardwelpe, bei ihr eingezogen. Es ist unzweifelhaft, dass sie Hoshi jemals vergessen wird, genausowenig wie Hoshis Vorgänger, und dass der Schmerz tief sitzt und noch lange nicht verwunden sein wird. Aber der kleine Kolja gibt ihr wieder Lebensmut und die Kraft zum Weitermachen und mit der Verzweifelung besser klar zu kommen. Und doch stehen sofort schon wieder Menschen auf dem Plan, die sich anmaßen, an ihrer Liebe und Trauer zu zweifeln, weil der neue Hund so schnell gefunden war. Ha! Ihr Menschen und eure Dogmen und verqueren Moralvorstellungen! Schreibt doch ein Buch: Der Trauerknigge!

Ich jedenfalls freue mich aufrichtigen Herzens für Hoshis Fraule und für Kolja, und ich wünsche beiden eine fröhliche, gesunde, glückliche und ganz lange gemeinsame Zukunft!
Und sollte es einen Himmel geben, woran ich persönlich ebensowenig glaube wie Fraule, aber dann bin ich sicher, dass Hoshi nun herunterschaut und sich freut wie Bolle, denn das letzte, was sich ein Hund für seine geliebten Menschen wünschen würde, ist, dass sie je ihre Lebensfreude verlören!

Bleibt dran!

Euer knallharter Killerrüde
Willi | (Chief Killerkolumnist Officer) | Fellpresse | willisworldandfriends.com | : )

Montag, 9. Januar 2012

Wenn Hunde Angst haben <: []

Ich muss es nochmal aufwärmen, das Angst-Thema. Viele Menschen sind verunsichert, was sie tun sollen, wenn ihr Hund Angst zeigt. Die altbewährte Methode besagt: Ignorier' deinen Hund, ansonsten verstärkst du seine Angst. Heißt, wenn ich also schutzsuchend zu Fraule renne, weil mir zum Beispiel unser Staubsauger Angst macht (das ist jetzt natürlich nur mal theoretisch), soll sie sich wegdrehen, mich ignorieren und mich mit meiner Angst allein lassen, damit ich nicht noch mehr Angst bekomme.

Angst vor Ziegen??? : )

Fraules Bauchgefühl sagt dazu: Was für ein Bullshit! Und tröstet mich, indem sie mich kurz streichelt, ganz ruhig, mit normaler Stimme, zuversichtlich, aufmunternd. Das entspannt mich. Ich fühle mich sichtlich wohler und ich weiß, Fraule wird's schon richten. Klar, meine Angst, die geht davon nicht weg, das stimmt. Aber größer wird sie auch nicht. Eindeutig.

Es kommt also vielleicht auch darauf an, WIE man getröstet wird. Wenn man aus der Angst eine übertrieben große Sache macht, wird der Hund vielleicht wirklich bestätigt, denkt sich Fraule, wenn man eine Art Entspannungsübung daraus macht, dann wirkt das vielleicht eher beruhigend.
Aber verunsichert war sie eben doch, denn während Super-Gerdi (ihr erinnert euch!) sagt, Trösten ist nicht angstverstärkend, sagt Martin Rütter (auf den Fraule eben doch auch noch hört, manchmal...), doch, ist es. Beide sind Profis, und beide behaupten, sich mit der Psyche des Hundes auszukennen. Aber wer hat nun Recht? Und weil das so verwirrend ist, dachte sich Fraule, wer nicht fragt bleibt dumm. Und das ist, was dabei heraus kam (einige von euch werden es aus Facebook schon kennen):

Fraule:
Hallo, lieber Super-Gerd! Ich bin verwirrt: Du hast mir doch mal gesagt, dass man Angst bei Hunden durch Trösten nicht verstärken kann. Mir erscheint das plausibel, und ich finde es auch ziemlich unmenschlich, meinen Hund bei Angst sich selbst zu überlassen. Jetzt sagt nun aber Martin Rütter (ich gestehe, ich mag den und gucke den immer noch im TV - ich meine, wenn du da jede Woche drin wärst, würde ich dich natürlich schauen, versteht sich von selber...), also, der sagt nun genau das Gegenteil! Wie kommt der darauf? Der zieht sich das doch auch nicht aus den Fingern? Sorry für mein ketzerisches Zweifeln, aber du nordest mich bestimmt wieder ein... : )

Super-Gerdis Antwort:
Danke für die Nachricht. Ja, das steht leider auch noch in viiiieeelen Büchern und viiiieeeele Trainer sagen es.
Es kommt natürlich zum einen darauf an, wie wir trösten und wann wir trösten!
Dem Hund Schutz zu bieten, ihn zu massieren, wenn er mag, mit ihm sprechen nimmt ihm in diesen Momenten die Angst. Durch die Berührungen kann Oxytocin im Gehirn ausgeschüttet werden, was entspannend wirk und der Angst entgegen wirkt!
Allerdings kann der Hund durch Trost nicht lernen Situationen zu bewältigen und "härter" gegenüber den Belastungen des Alltags zu werden! Jedenfalls sind die Aussichten zu gering, als das ich mich darauf verlassen würde.
Ich denke, dass diese Sichtweise daher rührt, dass der Hund dann nicht "besser" wurde in diesen Situationen! Durch das Ignorieren kann es tatsächlich sein, dass der Hund mit einer leichten Angst die Situation übersteht und dadurch seine Reizgrenze noch oben verschoben wird! Das hängt aber stark von der Situation und vom Hundetyp ab.
Wenn eine Situation länger dauern wird, oder mein Hund schon so ängstlich reagiert, dass er nicht mehr ansprechbar ist, schwinden die Chancen dramatisch, dass das auch klappt! Es gilt also, die aktuelle Belastungsgrenze des Hundes zu kennen, in ggf. etwas darüber zuführen und dann wieder herauszunehmen. Ggf. die maximale Belastung und einen Tick drüber, markieren und dann als Belohnung die Reize schwächen. Das muss allerdings sehr behutsam gemacht werden, denn ansonsten kann sich die Angst verschlimmern und ggf. auch aggressives Verhalten ausgelöst werden.
Wenn Situationen auftreten, die mein Hund im Moment, warum auch immer, nicht schaffen kann, tröste ich ihn natürlich, damit ich weiteren Schaden verhindere. Klassische Beispiele sind dabei ganz klar Gewitter oder Silvester!
Wir können also durch Trost und Zuwendung die Angst in diesem Moment nicht verschlimmern oder verstärken, kommen aber auch nicht zuverlässig weiter! Es gilt also dem Hund in diesen Situationen zu schützen, zu helfen, das ganze zu überstehen und dann gezielt diese Situationen zu trainieren, wenn es notwendig ist!
Ich hoffe, du verstehst, was ich meine! Wenn nicht, frag bitte nach :D

Fraule tröstet mich also weiterhin (und das, obwohl ich wirklich NIE Angst habe...)! Super-Gerdis Antwort hat sie darin bestätigt, dass es nicht so falsch ist, ab und zu auf das eigene Bauchgefühl zu hören. Sie wird mich also auch zukünftig nicht im Stich lassen, sollte ich jemals vor irgendetwas Angst haben - was natürlich eigentlich total ausgeschlossen ist.
Und ich sag' mal: Gut so! Grumpf! : )

Donnerstag, 5. Januar 2012

Willis Killerkolumne: Dick ist doof : )

F Ü R  D I E  F E L L P R E S S E  U N T E R W E G S . . .

Ja, die Zeit des grossen Fressens ist kaum vorbei und schon preisen die ersten Journale und Zeitschriften wie jedes Jahr die neuesten Diäten an und erklären zum 7980sten Mal wie man am Sinnvollsten die überflüssigen Pfunde wieder los wird. Dauerhaft, versteht sich. Ohne den gemeinen Jojoeffekt.
Obwohl sie sich alle so viel Mühe geben, gibt es dennoch viele Hartgesottene, für die 365 Tage im Jahr das Fest des Fressens zu sein scheint, und die ihre Haustiere gerne an der Party teilhaben lassen.
Neulich, beim Gassigehen, kam mir ein solches Päärle entgegen. Also, ehrlich, ich spiele ja wirklich mit allem, was auch nur annähernd so aussieht wie ein Hund, aber was da auf mich zugerollt kam, hat mich schwer verunsichert. Der Hund war so fett, dass er bei jedem Schritt geschnauft hat wie 'ne Dampflock. Genauso wie sein Herrle am anderen Ende der Leine, das mehr an ein gestrandetes Walross erinnerte als an einen menschlichen Zweibeiner. Bei jedem ihrer Schritte hat die Erde gebebt, und es hat mich vor lauter Schwingungen hochgelupft...

Jetzt frage ich euch: Was hat dieses Elefantenbaby verbrochen, dass es so durch die Gegend walzen muss? Oder war das möglicherweise eine mutierte Mastgans auf vier Beinen?
Ich sage, ok, wenn Herrle gerne so dick sein möchte, dass er seinen Puller nicht mal mehr dann sehen kann, wenn er nackt vor dem Spiegel steht und die Baumstämme hoch reckt, die mal Arme werden sollten, dann ist das seine Sache. Vielleicht kann er nicht anders oder wenigstens mal nix dafür, weil er auf alle Fälle isst wie ein Spatz, aber ein unheilbares Drüsenproblem hat. Warum aber muss der Hund das Abbild seines Herrles sein? Das gleiche gilt natürlich auch für Kinder, die essenstechnisch noch voll von den Eltern abhängen und ihr Taschengeld noch nicht in der Pommesbude liegenlassen.

Jeder, selbst der allerdümmste BLOND-Leser, weiß heutzutage - spätestens durch diverse hochwissenschaftliche Sendungen im Unterschichten-TV -, dass Übergewicht für Lebewesen ein ernsthaftes gesundheitliches Problem darstellen kann (und nach dem heutigen Schönheitsideal auch nicht unbedingt als attraktiv gilt). Besonders für Hunde ist jedes Kilo zu viel eine gesundheitsgefährdende Belastung. Besser, ein Hund ist eher etwas zu dünn als zu dick, sagen die Tierärzte, vor allem, wenn er noch jung ist und man noch lange etwas von ihm haben möchte.
Wenn ein erwachsener Mensch dick sein möchte, dann ist das sein gutes Recht, seine Entscheidung. Ein Hund oder ein Kind aber hat diese Entscheidungsfreiheit nicht.

Wie also kann ein verantwortungsvoller Hundehalter oder Erziehungsberechtigter zulassen, dass sein Hund kaum mehr gehen, geschweige denn rennen oder springen kann und langsam an Verfettung zugrunde geht, oder ein Kind durch keine Tür mehr passt und auf gesellschaftliche Isolation, Krankheit und Lebensunfähigkeit zuwalzt? Nennt man das dann noch Liebe oder ist das nicht eigentlich purer Egoismus, schlechtes Gewissen oder auch schlichtweg vorsätzliches Krankmachen, ein Töten auf Raten, sozusagen?
Ach, heisst es dann, der guckt mich immer so traurig an! Oder: Wenn er doch aber so einen Hunger hat! Oder: Fressen macht ihn halt so glücklich, da möchte ich ihm das nicht verwehren...
Ich glaube, mal wieder kann man Hunde und Kinder in einen Topf schmeissen, wenn man behauptet, dass es für beide eine ganze Reihe glücksbringender Alternativen gäbe außer der elenden Fresserei! Wie wär's mal damit ein wenig mehr Zeit sinnvoll gemeinsam zu verbringen mit spannenden (nebenbei auch noch kalorienverbrennenden) Spielen, belohnenden Streicheleinheiten oder gemeinsamen Aktivitäten? Ja, da müsste Mensch tatsächlich selber mal seinen Arsch hochkriegen oder Geist anstrengen. Und hätte womöglich am Ende auch noch selber Spaß dran!

Fette Hunde und fette Kinder sind beide gleichermaßen in Wahrheit arme Schweine. Und niemand sollte sich einbilden, dass sie glücklich sind. Die haben einfach nur gelernt, im Fressen ihren Ersatz zu finden. Etwas anderes wird ihnen verwehrt.

Bleibt dran!

Euer knallharter Killerrüde
Willi | (Chief Killerkolumnist Officer) | Fellpresse | willisworldandfriends.com | : )

Mittwoch, 4. Januar 2012

Hall of Willi: Alarm! Weiblicher Zuwachs! : )

Es lässt sich leider nicht mehr vermeiden, ich hab' mich lange gesträubt, aber nun ist es soweit, mir fallen einfach keine Ausreden mehr ein.
Es gibt weiblichen Zuwachs in der Hall of Willi, und nun ist sie drin!
Jamie, verfressene Goldiemix-Schnalle, nervtötende Berufszicke, drittklassige Kolumnistin bei der Fellpresse und angeblich meine gefährlichste Konkurrenz, knallharte Herzensbrecherin und Dog Sammys Lausemädchen Nummer 1.
Mehr über "olle Zicke Jamie" jetzt in der "Hall of Willi" : )

Dienstag, 3. Januar 2012

Der rosa Schlüpper : )

Bääääääääääääh! Alltag! Und so wie ich das verstanden habe, ist der nächste Urlaub noch in weiter Ferne...
Das Leben kann ganz schön hart sein, sag' ich euch...

Apropos hart, ich habe total vergessen, euch von meinem Weihnachtsgeschenk für meinen Boss zu erzählen. Für alle die, die es auf Facebook und in der Fellpresse nicht mitbekommen haben. Abgesehen davon ist Sammys Geschichte dazu natürlich auch vollkommen verfälscht, um nicht zu sagen mit rosa Brille geschrieben sozusagen, hehe...
Also, in Wahrheit habe ich ALLE Kosten und Mühen gescheut, meinem dicken Boss seinen allergrößten Wunsch zu erfüllen. Ihr habt ja vielleicht mitbekommen, dass der so ein bisschen orientierungslos mit dem anderen Ufer liebäugelt und klamottenmäßig unheimlich auf alles steht, was rosa und pink ist. Sein größter Wunsch war immer schon ein rosa Schlüpper!
Und mir ist es also tatsächlich gelungen, ein rosa Zelt in seiner Größe zu finden! Der hat sich vielleicht gefreut! Und ihn sofort übergezwängt. Und hergeben wollte er ihn auch nicht mehr, das perverse Vieh. Seht selber, Sammys liebevolle Weihnachtspost von seinem allerfähigsten Mitarbeiter:




Ein rosa Zelt für den Dicken : )

Dicker Knackarsch in pink : )

Seht ihr den irren Blick?
Den Schlüpper gibt der nicht mehr her! : )

Sonntag, 1. Januar 2012

Willis Neujahrsansprache : )

Hallo Welt! Liebe Lausemädchen, liebe Groupies, liebe Kumpels, dicker Blondboss, Pellemännchen - alter Klugscheißer, Sex-o-Indi, olle Zicke Jamie!
Räusper...
Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr!
Ich hoffe, ihr habt den Rutsch ähnlich gut verkraftet wie ich und habt heute euren Rausch ausgeschlafen! Ich hatte meine persönliche Würstchenparty - endlich, yeah!


Würstchenparty um Mitternacht : )

Ich wünsche euch allen für das Jahr 2012 zunächst mal voll Gesundheit und so, denn ich stelle fest, die ist am allerwichtigsten im Leben. Dicht gefolgt natürlich von haufenweisen Würstchen und einer regelmäßigen Verdauung (wobei, die fällt dann wieder unter Gesundheit, aber ihr wisst ja, ich rede so gern übers Kacken, hehe...)!
Habt ihr gute Vorsätze? Also, ich hab' keine, klappt sowieso nicht... Ich sage: Habt Spaß! Vergesst nicht: Ihr habt nur ein Leben! Schließlich seid ihr keine verdammte Katze... Also macht was draus. Carpe diem! Das ist lateinisch, ihr Pfeifen, und heißt: Würstchen her oder Leben!
Das wollte ich euch nur mit auf den Weg geben.
Ach ja, und beim Bleigießen hab' ich einen schicken Kackbollen geschmissen, und das bringt Glück ohne Ende. Meine dreimal-täglich-eine-Hand-voll Verdauung ist gesichert, ich bin fein raus! : )

Bleigießen: Kackbollen = Glück und eine super Verdauung : )

Und nu' ran ans neue Jahr! 

Bis bald, ihr Kläffer! : )