Sonntag, 26. Februar 2012

Skihaserln und Barbies Nachttischlampe : )

Guten Tag, liebe Nation, ich war mal eine Woche in den Dolomiten, wenn's recht ist. Die Dolomiten liegen übrigens in Südtirol, falls hier ein Ami mitliest, hehe... Ach ja, Südtirol ist in Norditalien und das liegt in Europa und Europa ist der Kontinent, wo der Weltkrieg tatsächlich schon vorbei ist, und wo es auch schon Spülmaschinen gibt... vielleicht nicht unbedingt in Italien, aber auf alle Fälle in den nördlichen Nachbarländern...So. Das hätten wir auch...
Falls es schon in den Nachrichten bis zu euch vorgedrungen sein sollte (ich meine, unser Bundespräsident ist ja zwischenzeitlich abgetreten, da gibt's jetzt eigentlich nichts mehr zu berichten): Ich bin jeden Tag wie d'Sau Ski gefahren und danach habe ich jeden Tag ein neues rosa Skihaserl abgeschleppt. Genau, wie ich angekündigt hatte. Alles nach Plan. Und wer das nicht glaubt, ist selber Schuld. Deshalb bin ich heute so im Eimer, dass ich erstmal Urlaub vom Urlaub brauche. Leider aber habe ich dazu keine Zeit, ich muss nämlich gleich mit Glubschie rumrennen. Dem erzähl' ich dann erstmal wie das geht mit den rosa Hasen. Der hat nämlich keinen Blassen, der Glubschkopp.
Damit ihr auch was zu glubschen habt, hier mal ein paar Fotos, die ich geschossen habe. Deshalb bin ich leider auch nie drauf, beim Skifahren, aber glücklicherweise gibt's ja ein supper Bild von mir auf Ski von meinem allerliebsten dicken Boss, der sich in der einen Woche so gelangweilt hat ohne seinen besten Killerkolumnisten, dass er vor lauter Sehnsucht versucht hat, ein Bild von mir zu malen... : )


Na ja!
Na ja, mein dicker Freund,
das üben wir aber nochmal, das Zeichnen, ja?
Gefälligst?!






Tipp: Bevor man rosa Skihaserln abschleppt,
sollte man ein bis drei Bombardinos getrunken haben,
dann werden die alle zunehmend schöner : )


 
 
Nein, ich kann nix dafür!
Ich wollte sicher nicht auf den Schoß
und gekrault werden! : )


Nach vollbrachtem Tagewerk, darf man ja wohl auch mal schlapp sein.
Ich sollte mal eine Katze werden,
so wie ich mich auf Fenstersimsen rumgedrückt habe : )

Bevor ich jetzt Kacken gehe, kurz noch ein ausgereifter Kommentar zum exquisiten Geschmack unserer europäischen Nachbarn... Italien, das Land der Mode und Designer? Des Geschmacks und der Ästethik? Also, Freunde des Schubladendenkens, ich sag' euch mal was: Gott sei Dank musste ich abends schlafen und hatte die Augen zu und den Kopf voller rosa Skihaserln, sonst hätte ich beim Anblick von Barbies Nachttischlampe heute GARANTIERT Augenkrebs! Zum Glück können die Italiener aber besser Bunga Bunga und Kochen als Lampen basteln, und das ist ja nun eindeutig wichtiger... : )

Der Inbegriff von Mode und Ästethik: Italienisches Design : )




Freitag, 17. Februar 2012

Da simma dabei, dat is prihimaaaaa.... : )

Jaaaawoll! Skiurlaub ich komme! Ich glaub', ich steh' voll auf Aprés-Ski! Ich hörte, da geht voll die Post ab! Paaaarty!!!! Geilomatenmäßig! Ich werde alle Lieder mitgrölen, mir jeden Tag den Kopp mit Würstlwasser zuballern und ein rosagekleidetes Skihaserl nach dem nächsten abschleppen. Jawoll! Die Skifahrerei überlasse ich den anderen, aber vielleicht krieg' ich ja noch einen Skianzug, das wär' dann authentischer...

Bis demnächst, ihr Saubacken! : )

Mittwoch, 15. Februar 2012

Daisy hat den Arsch auf : )

Weil ich Daisy (ihr erinnert euch) nun endlich den Arsch aufgerissen habe, darf ich nicht mehr mit ihr spielen. Fraule will sie erst reparieren, sagt sie. Weil ich aber wirklich auf Daisy stehe, seit sie den Arsch auf hat, kann ich diese Entscheidung unmöglich akzeptieren. Ich versuche also wirklich ALLES, um möglichst unauffällig an das Daisy-Tier heranzukommen. Seht selbst : )

Psst... da ist sie...... : )

Dummdidumm... : )


Tadaaaaaa : )

Yeah! : )

Dienstag, 14. Februar 2012

Happy rosaroter Valentinstag oder auch: Der Tag des Bärchens : )

Saaaagenhaft! Was ich heute in Facebook an Herzchen und Bärchen und rosa und rot und pink und klebriger Glückseligkeit sehe, zieht mir doch glatt das Atze-Toupet von der Birne! Diese Farben! Heilandzack, davon krieg' ich ja Augenkrebs!
Achtung, nicht hinsehen:
akute Augenkrebsgefahr! : )
Also, möglicherweise sollte mein Fraule ja mal ein Mann werden oder so, aber der braucht man mit diesem amerikanischen Romantik-Harmonie-Kitsch-Kommerz-Käse echt nicht zu kommen. Die kriegt da wahre Anfälle, jetzt aber mal Liebe hin oder her.
So, und ich will jetzt wissen, ist Fraule noch normal? Frauen dieser Erde, sagt mir, was haltet ihr wirklich vom Tag der Liebenden? Steht ihr wirklich auf Bärchen? Muss es unbedingt rosa und Herzchen sein? Oder wäre halb so viel nicht auch noch too much? Und ganz interessant: Was halten eigentlich eure Männer davon??? Habt ihr echte Killer zu Hause, oder einen, der freiwillig "Liebe ist..."-Bettwäsche aufzieht???
Also, ich halte es mit Fraule: Happy Würg! : )

Hehe, jaja, so kann's auch gehen : )

Sonntag, 12. Februar 2012

Willis Killerkolumne:
+++ P R E S S E M I T T E I L U N G +++
Welpenaufstand! – Hundebesitzer zeigen Schnauze gegen den Verkauf von Hundewelpen über der Ladentheke

(Willi Wollmatingen, Fellpresse) Eine ungewöhnliche Aktion der Fellpresse, dem Online-Satire-Wurstblatt vom Hund für Hunde aus Leipzig, ruft auf zum „Welpenaufstand“.  Seit Januar 2012 verkauft das Zoofachgeschäft Zoo Zajac in Duisburg Hundewelpen. Mit diesem neuen Geschäftsmodell bricht der Besitzer der weltweit größten Zoofachhandlung Norbert Zajac ein in Deutschland brancheninternes Tabu: 1991 hat sich der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe in Deutschland, dem Zoo Zajac jedoch nicht angehört, dazu verpflichtet, keine Hunde zu präsentieren und zu verkaufen, mit der Begründung, eine Tierhandlung könne den Anforderungen der Tiere nicht gerecht werden. Tierschützer laufen seit Monaten Sturm gegen den Tabubruch, der VDH und Futtermittelhersteller sprechen sich gegen den Verkauf aus. In den letzten Wochen bildete sich eine immer stärker werdende Interessensgemeinschaft und organisiert sich über zahlreiche private Initiativen, die über die sozialen Netzwerke Facebook, Google+ und Twitter zum Protest aufrufen.

Die Fellpresse mobilisiert ihre hündischen und menschlichen Leser zum Schnauze zeigen und ruft auf, gegen den Welpenverkauf im Zoohandel zu bellen. Jedes an die Redaktion (mail@fellpresse.de) eingesendete Welpenfoto wird versehen mit dem Slogan „ Wir lassen mit uns nicht Zoo-Handeln“ und anschließend veröffentlicht auf den sozialen Netzwerken Facebook, Google+ und Twitter. Mittlerweile haben sich hunderte Hunde und ihre Besitzer an der Aktion beteiligt, sie verbreitet sich wie ein Lauffeuer im Internet. „Mit diesem Erfolg hätten wir wirklich nicht gerechnet. Wir wissen, dass wir mit der Aktion nicht die Einstellung des Welpenverkaufs erreichen werden, dennoch ist es uns wichtig, Stellung zu beziehen, in der Hoffnung, Menschen aufmerksam zu machen und für die moralisch-ethische Fragwürdigkeit dieser Sache zu sensibilisieren. Die große Resonanz beweist, dass das Thema offensichtlich die Gemüter bewegt. Viele sehen in diesem unlauteren Geschäftsmodell in Deutschland einen deutlichen Rückschritt im Tierschutz. Hundewelpen haben hinter Glasscheiben in Zoogeschäften nichts zu suchen. Das ist nicht artgerecht und degradiert die Hunde mehr denn je zu einer sächlichen Ware. Wenn wir auch nur einen Menschen mit unserer Aktion davon abhalten können, einen Welpen dort zu kaufen, dann war unsere Aktion erfolgreich“, so Dog Sammy, Chefredakteur der Fellpresse.

Zwar entsprächen die lokalen Bedingungen für die Hunde sicherlich den gesetzlichen Vorgaben, sie würden außerdem vom Personal der Zoohandlung gemäß den Tierschutzbedingungen betreut und bespaßt, doch gäbe es eine Reihe entscheidender Kritikpunkte, die gegen das umstrittene Geschäftsmodell sprächen, behaupten die Welpenaufständler. Welpen müssten entsprechend sozialisiert werden und die unterschiedlichsten Bedingungen kennenlernen. Dies sei in einer Zoohandlung kaum möglich, in der die hochsozialen und sensiblen Tiere nicht in einem menschlichen Alltag integriert lebten, so die Hauptsorge. Eine mangelnde Sozialisierung führe nicht selten zu ernsten Verhaltensstörungen. Diese „schwierigen“ Tiere fänden sich dann als erwachsene Hunde im besten Falle im Tierheim wieder. Hundewelpen im Laden regten zu wenig durchdachten Spontankäufen an, potentiellen Käufern würde nicht entsprechend auf den Zahn gefühlt, ob sie zur Hundehaltung überhaupt geeignet seien. Es

bliebe auch die Frage, was mit den Welpen geschähe, die keinen Abnehmer fänden und welches Schicksal diejenigen Welpen erwarte, deren Besitzer sich bis zu 4 Wochen nach Kauf des Tieres dazu entscheiden könnten, von ihrem Umtauschrecht Gebrauch zu machen. Auch sei die Frage nach der Herkunft der Welpen gerechtfertigt, da seriöse Züchter, die dem VDH angeschlossen sind, sich verpflichtet hätten, keine Welpen an Zoofachgeschäfte zu verkaufen. Die Gefahr, an verantwortungslose Hundevermehrer zu geraten, sei durchaus realistisch und wahrscheinlich, vor allem, da die Welpen je nach Rasse im Laden für 500 bis 900 Euro angeboten würden, der Einkaufspreis bei einem seriösen privaten Züchter jedoch kaum geringer sein könne und zudem noch die Unterhaltungskosten durch 7x24-Stunden-Pfleger, Tierärzte und Tierunterkünfte mit einkalkuliert werden müssten. Die Wirtschaftlichkeit dieses Modells und ob die erwartete Umsatzsteigerung nur durch einen regeren Zulauf im Fachhandel aufgrund der Präsens der Welpen erreicht werden könne, erscheint Kritikern fragwürdig.
Norbert Zajac sieht den Protesten und seinen Kritikern jedoch ganz gelassen entgegen. In einem Interview mit der Rheinischen Post-Online am 14.01.2012 sagt er: „In vier Wochen ist das alles vergessen, dann regt sich keiner mehr über den Welpenverkauf auf.“ So sei es auch damals gewesen, als er begann, Katzenbabys zu verkaufen.“
Für die Welpenaufständler ein Grund mehr, weiterzukämpfen gegen ein moralisch zweifelhaftes Geschäftsmodell, das bei Erfolg möglicherweise schon bald die nächsten Nachahmer aufs Programm rufen könnte.

Samstag, 11. Februar 2012

Erfolgreicher Welpenaufstand : )

Freunde der Gerechtigkeit, Hunderte machen bereits mit! Und jetzt kommt ihr! Macht auch mit beim Welpenaufstand! Wir zeigen Schnauze gegen den unethischen Welpenhandel über der Ladentheke!

www.fellpresse.de/welpenaufstand
Einfach eine eMail (mail@fellpresse.de) an meinen dicken Boss Sammy, damit der auch mal ordentlich ins Schwitzen kommt, der Sack, Betreff "Welpenhandel", ein schickes Welpenfoto anhängen, und schon seid ihr dabei! Wenn ihr keine Welpenfotos habt - egal! Dann nehmt ihr halt ein anderes! Am Ende sind wir doch alle Babys. Hauptsache, ihr zeigt Schnauze! Wer schweigt, akzeptiert! Pfote hoch! : )

P. S.: keine Nacktfotos, ihr Ferkel! : )

Freitag, 10. Februar 2012

Eine weitere Lektion zum Thema, wie erziehe ich meine 2Beiner: Der Wassernapftrick : )

Ich bin ein Wasserhund, wie ihr wisst, ich steh' auf Wasser. Und zwar frisches. Zumindest beim Trinken, denn ich gebe zu, zum drin Baden darf's auch gerne mal etwas abgestanden sein und müffeln, da bin ich nicht so pingelig. Aber wenn ich trinken will, dann, bitte sehr, frisch gezapftes. Wenn mein Napf da 'ne Stunde rumsteht, schmeckt mir das Zeug nicht mehr. Manchmal schwimmen dann da auch Essensbrocken darin herum, das finde ich nun echt voll ekelig.
Protest im Wassernapf! : )
Meinen Unmut über die Wasserqualität äußere ich gewöhnlich dadurch, dass ich am Futternapf randaliere. Und weil Fraule Angst hat, ich könnte aus Versehen mal den Wassernapf erwischen und den Inhalt aufs gute Parkett kippen, kommt sie immer, zwar laut meckernd, aber doch recht unverzüglich, angerannt und kredenzt mir sogleich frisches Wasser. Perfekt dressiert, hehe...
Neulich hatte sie keinen Bock, die faule Ziege. Hat gemault, das Wasser wäre gerade frisch, ich wäre ein verwöhntes Würstchen, sie würde jetzt nicht aufstehen und wenn doch, dann nur um mir den Hintern zu versohlen, sie hätte die Tyrannei satt, ich solle mich nicht so anstellen mit diesem schwulen Nur-frisches-Wasser-bitte-Splean, sie ließe sich nicht mehr erpressen, ihr wär das jetzt egal, ich könnte ihretwegen auch verdursten. Ich weiß wirklich nicht, was sie noch alles von sich gegeben hat und ob ich das hier öffentlich machen sollte!
Aber bei der Erziehung von Fraule muss man wissen, wann man verloren hat. Ich habe also klein beigegeben und die Plörre höchst widerwillig getrunken. Aber nur dieses eine Mal. Ich glaub' ich spinn'! : )

Dienstag, 7. Februar 2012

Ein Schritt näher an der Weltherrschaft... : )

Neulich daheim...
Herrle (sauer): "Am Anfang hieß es, der Hund kommt nicht ins Schlafzimmer, der schläft unten in der Diele.
Letztes Jahr im Mai (ihr erinnert ihr euch) hieß es, na gut, der Hund darf ins Schlafzimmer, weil er sonst morgens ab 5 Rambazamba macht, aber auf GAR KEINEN FALL JEMALS ins Bett!
Vor ein paar Monaten hieß es dann, ok, der Hund darf abends kurz ins Bett zum Kuscheln und muss danach wieder raus und schläft natürlich aufm Fußboden.
Vor ein paar Wochen hieß es, der Hund darf morgens UND abends zum Kuscheln ins Bett, schläft aber auf ALLE FÄLLE aufm Fußboden.
Und nun sind wir soweit, dass er am Fußende oder im Gräbele schlafen darf, wenn ihm danach ist!
Was kommt danach? Schmeißt er uns eines Tages aus unserem Bett, weil wir ihm zu viel Platz wegnehmen?"
Fraule (ertappt): "Ähm... hm... tja.... also... ähm.... öhhhh...."
Ich (unschuldig guck, aber lautlos denk): "Hehe, gefickt eingeschädelt... Grumpf..." : )

Montag, 6. Februar 2012

Hungerstreik! : )

Sag ich's nicht, hab ich's nicht gewusst!? Der verlorene Ring (ihr erinnert euch) - er ist wieder da! Und wer war nun schuld? Na? Wer? ICH jedenfalls nicht! Und die Kinder, die immer alles anfassen, und Herrle, der seinen Kopf meistens woanders hat, auch nicht! Hab ich doch gesagt! Aber keine Sau glaubt mir! Grumpf!

Und der Witz, die Kinder wussten gleich, was passiert ist: Fraule hat nämlich am Samstag letzter Woche vor der Hundeschule in Hektik etwa 1000 Kacktüten aus meiner Tasche genommen und sie auf den
Küchentisch geschmissen, dorthin, wo auch der verdammte Ring lag. Nach der Hundeschule hat sie die 1000 Kacktüten gegrapscht und wieder zurück in die Tasche gestopft und schwuppdiwupp, war der Ring gleich mit futsch! So war das. Und hab ich vielleicht IRGENDEINE Entschuldigung gehört? NEIN! Natürlich nicht! Im Gegenteil: Ich bin schuld, denn nur wegen mir müssen wir zur Hundeschule und nur wegen mir brauchen wir überhaupt Kacktüten! Ohne mich wäre der blöde Ring nie veloren gegangen. Also, das ist doch die Höhe! Die kann einfach nicht mal klein beigeben. Ich fühle mich äußerst ungerecht behandelt! Ich... ich... trete in den Hungerstreik! Grumpf! : )

Samstag, 4. Februar 2012

Kill Daisy : )

Ich hab' 'ne neue Freundin, die heißt Daisy. Daisy ist eine blöde Ente und die grumpft, wenn man auf ihren Bauch beißt. Am Anfang hatte ich ein winziges bisschen Schiss vor dem Grumpfen, aber als ich gemerkt habe, dass die auch quietscht, wenn man in ihre Flossen beißt, da war die Welt wieder in Ordnung.


Willi und Daisy - trügerische Eintracht : )

Was denn? Die muss dran glauben... : )
 

Jaaaaaarrrrhhhhhhhh : )

Das mit dem Grumpfen hatte sich übrigens nach ca. 13 Minuten erledigt. Ich hab' den Grumpf im Bauch gekillt, hehe... Jetzt quietscht sie nur noch, wie sich das für eine ordentliche Ente gehört.

Fraule lässt übrigens fragen, wann die Zerkauerei von Plüschtieren endlich mal aufhört. Sie stellt sich irgendwie vor, dass ich die Ente immer mit mir rumschleppe wie Linus seine Decke und die zum Kopf drauf legen benutze oder so. Das ist doch albern! Plüschis sind doch wohl zum Zerkauen da. Nein? Was macht ihr mit denen? Jetzt erzählt mir bitte keinen vom Pferd und sagt, dass ihr mit denen schmust! Also bitte, auch wenn böse Zungen mir das öfters unterstellen, aber ich bin doch wohl nicht schwul! Schmusen! Mir wird schlecht! Daisy wird sterben! Je schneller, je besser! : )


Grumpf : )


Donnerstag, 2. Februar 2012

Willis Killerkolumne: Un' jeder Jeck is' anders : )

F Ü R  D I E  F E L L P R E S S E  U N T E R W E G S . . .

Alaaf, helau und ho narro! : )
Es ist wieder soweit, hurra, o Gott, nein, bitte nicht, ja, doch, jucheee! Karneval, Fasching, Fastnacht, uh uhhhh, die allerjeckesten Tage der Session stehen an - der Straßenkarneval: Kaum ein kulturelles Ereignis in Deutschland spaltet die Nation so wie die fünfte Jahreszeit. Für die einen Höhepunkt des Jahres, für die anderen Grund zur Flucht - und für die Kölner ganzjähriges Lebensgefühl, schließlich endet nicht umsonst jede Party, selbst mitten im Sommer, mit dem Absingen lokalpatriotisch-karnevalistisch angehauchtem Liedgutes und dem unglaublich vereinigendem Gefühl, eine ganz besondere Ausgeburt der Gattung rheinische Frohnatur zu sein...). Und dazwischen die Karnevalstouris (wir nennen das jetzt der Einfachheit halber mal Karneval und verzichten auf Fasching oder Fastnacht, da süddeutsche Faschingsregionen vom wahren, vom einzigen Karneval in etwa genauso viel Ahnung haben, wie der Papst vom Beischlaf), die einer bemitleidenswert karnevalsbefreiten Region entstammen, und sich durch die Partizipation am lokalen Kulturgut einer Region ihrer Wahl höchstpersönlich ein Bild verschaffen, um sich dann für alle Zeit für die eine oder andere Seite zu entscheiden.
Doch es wird nicht nur bis aufs Blut gestritten, ob der Karneval das wertvollste historische Brauchtumsfest des Jahres ist oder man hervorragend darauf verzichten kann, weil man lieber zum Lachen in den Keller geht und auch "ohne Alkohol Spaß hat", nein, auch die Karnevalisten untereinander hauen sich voller Freude die Köppe ein. So werden die Faschisten (???, ähm, nein, politisch korrekt heißen die vermutlich "die die Fasching feiern") von den Karnevalisten nicht mal zur Kenntnis genommen, die Kölner verspotten die Düsseldorfer und umgekehrt, beide reden kein Wort mit den Mainzern, alle streiten, ob es nun Alaaf oder Helau heißt und in Köln zoffen sich die bierernsten Sitzungskarnevalisten mit den anarchistischen Stunkern, die roten Funken mit den rosa Funken, die Mädchen von der Mädchensitzung mit den Herren von der Herrensitzung. Herrlisch, herrlisch! Lauter Bekloppte!

Der Karneval im Ausland ist natürlich eine ganz andere Kiste: Na gut, die Schweizer mit ihrer allemannischen Fastnacht, die gehören in die gleiche Dilettantenschublade wie die süddeutschen Schnarchbacken mit ihrem unverschämten morgendlichen Wecken zur nachtschlafenden Stunde am hochheiligen Wieverfastelovend, wo es normalerweise erst um Punkt 11:11 Uhr mit dem Sturm der wilden Weiber aufs Rathaus losgeht, aber hohoooo, Karneval in Venedig oder in Rio, na, da würde der ein oder andere Skeptiker vielleicht doch gerne mal seine Nase reinhalten. Das ist schließlich fremdländisches Kulturgut! Südländisches Temperament! Wahre Kunst der Masken und Kostüme! Und so viel nackte Haut! Normal! Aber hier, hier in Deutschland, pfui, da geht`s doch nur um das eine, wenn sich der Lappenclown an die Nonne ranschmeißt: Knick knack! Spätestens um 11:12 Uhr hängen sich doch da alle blau wie die Haubitzen im Arm, da wird jebützt (hochdeutsch: geküsst), jefummelt und noch viel Schlimmeres, und am Ende - da wird aus Spass der kleine Ernst! Sodom! Neee, neeeee, kommt nicht in Frage, Hans-Peter, du bleibst schön hier, zu Hause bei Muttern, damit ich dich im Blick behalte, du Räuber! : )

Tja, so is' dat. Aber wenn Brings dann wehmütig anfängt zu singen

Su lang mer noch am lääve sin,
am laache, kriesche, danze sin,
su lang - mer noch am lääve sin



dann, ja dann sind sich alle wieder einig: Das Leben ist schön, jeder Jeck is' anders, et kütt wie et kütt und et hätt noch immer joot jejange!

Ich sage:
An alle: Nich' meckern, mitsingen! Gaaaanz wichtig! Und mittrinken, n' lecker Kölsch, oder zwei, oder von mir aus auch 'n Alt, herrjeh, aber bitte keine Weißweinschorle, das geht nun wirklich nicht! Lasst es krachen, ihr Muzepuckel, das Leben ist kurz! Juchuuuuuu!

Und was das Ganze mit uns Hunden zu tun hat? Na, nix! Na und? : )

Ein dreifaches Kölle alaaf und
bleibt dran!

Euer knallharter Killerrüde
Willi | (Chief Killerkolumnist Officer) | Fellpresse | willisworldandfriends.com | : )