Sonntag, 29. April 2012

Schwarzwald-Tatort: Alles klar, Herr Kommissar? : )

Pfoten hoch oder es ballert! Jaja, da guckt ihr blöd, gelle? Hehe...
Seit diesem Wochenende bin ich nämlich nicht nur knallharter Killerrüde und CKO (Chief Killer Kolumnist) der Fellpresse, dem Satire-Online-Wurstblatt vom Hund für Hunde, nein!, ihr dürft mich nun auch noch Killerkommissar Willi Wollmatingen nennen! Ich habe nämlich am Wochenende meinen ersten Schwarzwald-Tatort abgedreht. Ich sage euch... KNALLHART! Zackzack! Mörder ermittelt, in einem gemeingefährlichen Duell (ohne Double!) gestellt und schließlich mit allen Pfoten plus den kleinen Patscherchen meiner zierlichen, aber nichtsdestotrotz entschlossenen Assistentin Faya lebenslänglich hinter Gitter gebracht! Bääääng, bäääng! Voll krass, ich schwör...

Killerkommissar Willi und seine
zierliche Assistentin Faya : )

Am Set ging's dermaßen heiß her, Brad und Angi sind ein Scheiß dagegen! Die Mädels haben sich um mich gescharrt, mein lieber Herr Gesangsverein! Und nicht nur die Mädels, sag' ich euch! Boah, ich bin so aufgeregt!


Am Set: Groupie Zuppa : )

Während der Dreharbeiten : )



















Vielleicht aber erstmal ganz kurz der Reihe nach...
Also, ich dieses Wochenende mit 27 alten und neuen Kumpels ab in den Schwarzwald. Gleicher Ort wie letztes Jahr, Hundelandhaus Prosa in Bonndorf-Holzschlag, ihr erinnert euch. Das ist mitten in der Pampa, da, wo die Stirn flieht und wo sich alle irgendwie ähnlich sehen, wo Opis mit Quads durch die Gegend brettern, wo es normal immer schneit und wo man als kulinarisches Highlight noch Toast Hawaii bestellen kann. Egal, drumherum gibt's schwarzen Wald und wassergetränkte Wiesen ohne Ende und einen Tümpel zum Baden, mit viel Glück mit Ente drin - paradiesische Zustände! 
Begleitet wurden wir Hunde übrigens von 36 Menschen. Nicht, dass das irgendeine Rolle spielen würde. Ich wollte es nur mal erwähnt haben. 
 
Der Badetümpel : )
Kerniger Quad-Raser:
Mit 120 Sachen durch die Pampa : )


 














So, Jungs, Achtung, Lauscher auf: Mein Zimmer habe ich dieses Jahr mit der heißesten Braut überhaupt geteilt. Nur, dass ihr's wisst. Und weil Siri so 'ne Art Prinzessin auf der Erbse ist, war ich ganz Gentleman und habe ihr großzügig das Doppelbett überlassen und mich in meine Box zurückgezogen. Aber nicht, ohne ihr vorher und bei jeder Gelegenheit die Erbse wegzumampfen! Wer hat von meinem Tellerchen gegessen... Wer hat aus meinem Becherchen getrunken... hehe... Ich, Puppe! So! Das kommt davon, wenn man mich verschmäht. Die Prinzessin hat mir nämlich eindeutig zickenmäßig geknurrt, dass bei ihr aber auch so gar nix läuft. Grumpf!

Siri, süße Prinzessin auf der Erbse.
Leider hat sie dem Killerkommissar seine Qualitäten nicht erkannt
und der Dativ ist dem Genitiv sein Tod : )
Ihr werdet jetzt allerdings nicht erraten, bei wem ich dieses Jahr ganz eindeutig gelandet bin: bei olle Finn, dem alten Ich-lass-den-Boss-raushängen-Wäller! Erinnert ihr euch? Letztes Jahr hat der Sack mir "Bogen" beigebracht, dem durfte ich mich keinen Meter nähern, der alte Stänkerfred. Und dieses Jahr? Der hing mir am Arsch, wie 'ne Fliege einer Kuh! Also ehrlich! Hätte er mir doch letztes Jahr schon sagen können, dass er auf mich abfährt. Bin doch bekannt für meine überdimensionale Toleranz...


Fummel-Finn auf Freiersfüssen : )

So. Jetzt zum Programm. Das war straff! Das war kein Ponyhof!
Es gab einige echt geile Kurse im Angebot: Futter fürs Gehirn mit Anja (brauch ich nicht, ich futter genug), Nasenarbeit mit Manu (brauch ich auch nicht, ich lass Fraule arbeiten), Apportieren mit Beatrice und Uwe und Film ab! mit Isa und ihrem Stalker-Regisseur Domi, dessen jugendliche Fantasie und Enthusiasmus das letzte aus jedem rausgekitzelt hat. Wenn Isa nicht aufgepasst hätte, wär' der ein oder andere von uns sicherlich am Baum aufgehängt oder im Kettensägenmassaker dahingemetzelt worden, wegen der Authentizität, ihr versteht.
Aber hey, seht mich an! Klar, hab' ich mich für Film ab! entschieden. Wer, wenn nicht ich, wäre geeigneter zum Schauspielern? Und ich war sooo gut! Hach! Aber ich muss sagen, die anderen waren auch ganz und gar nicht ganz schlecht!
Es gab zwei Gruppen, und es wurden zwei Filme gedreht. Der Kreativität war keine Grenzen gesetzt. Alle Stunts haben wir selber gemacht! Ehrensache! Was die andere Gruppe gedreht hat - keine Ahnung, das ist noch ein Geheimnis. Aber da Die-Entdeckung-der-Langsamkeit Justus dabei war - ihr erinnert euch, harhar - könnte ich mir vorstellen, dass der Film "Zeitlupe" heißt oder so, hehe...
Wir haben jedenfalls, wie bereits erwähnt, den ersten Schwarzwald-Tatort gedreht. Mit dabei das zierliche Doggenmädle Faya, Zuppa, die ich letztes Jahr für 'nen Kerl gehalten habe, der schöne Lenny, der Mutanten-Goldie vom 2-Meter-Mann Pascal, Steele (von Remington) und die schwarze Lulu. Mehr verrate ich allerdings nicht, sonst krieg' ich Ärger. Das Filmmaterial muss jetzt noch geschnitten werden und mit der ARD laufen zurzeit die Verhandlungen bzgl. Sendetermin und so. Aber ihr werdet ihn zu sehen bekommen. Und ihr dürft mehr als gespannt sein! Das wird das Fernsehereignis des Jahres: spannend, blutrünstig, morbid und skuriler als jeder David Lynch Streifen!


Der Kommissar und die Assistentin
stecken die Köpfe zusammen : )

 
Die Film-Crew : )
 
Der Kommissar vertieft im Gespräch
mit dem schönen Mutanten-Lenny : )

















Weil Fraule darauf bestanden hat, dass ich auch 'n bisschen was fürs Hirn tue, haben wir außerdem noch den Apportierkurs bei Uwe besucht. Und ich muss sagen: RESPEKT! vor mir selber! Ich dachte ja heimlich immer, dass ich zwar eigentlich zur Gruppe der Apportierhunde gehören sollte, ich aber als Welpe irgendwie vertauscht wurde, weil ich bisher mit dem Apportieren so gar nix anfangen konnte. Mann, jetzt mal ehrlich. Wenn Fraule irgendwas geschmissen hat, was ich dann holen sollte, hab ich das ihr zuliebe dreimal relativ lustlos gemacht, und dann lieber wieder irgend 'nen Scheiß gebaut. Aber ich sage euch: Wenn der Mensch sich geschickt anstellt, dann macht Apportieren so dermaßen Spaß, dass ich heute weiß, dass ich definitiv nicht vertauscht wurde. Ich BIN ein Apportierhund. Und ich finde ALLES! Voll geil! Danke Uwe!


erste zarte Apportierversuche : )


Die Stimmung an diesem Wochenende war wieder so genial, dass ich annehme, dass es allen anderen Kumpels und all meinen Groupies auch jede Menge Spaß gemacht hat. Wir hatten Schweineglück mit dem Wetter, die Sonne schien und es war richtig heiß, so dass das Baden im Tümpel und wälzen der schweinischen Goldies im stinkenden Mist nochmal so viel Freude bereitet hat.
Ich habe wieder gefressen was das Zeug hält (ich komme eindeutig auf Herrle...), und sollte ich eines Tages aufwachen und blond sein, wundert es mich ehrlich auch nicht.  

Der verfressene Goldie
möchte unerkannt bleiben : )
Die Menschen waren auch gut drauf, muss ich sagen. Ich meine, jetzt mal ehrlich, da hängen 36 Zweibeiner 3 Tage und Nächte ununterbrochen aufeinander, und keiner tackert dem anderen ein Loch ins Ohr. Ein bisschen brenzlig wurde es natürlich beim Flammkuchenabendessen. Da gab es wohl ein kleines Nachschubproblem. Letztlich war's dann aber doch genug für jeden, und es musste keiner in den Napf des anderen greifen. 
Dass wir Hunde richtig cool drauf waren, muss ich wohl nicht erwähnen, schließlich kommen wir alle aus der gleichen HuSchu und sind hammersozialisiert dank unseres voll engagierten Trainer Teams.

Das voll engagierte Trainer Team:
Manu, Anja, Uwe, Isa, Beatrice : )
Obwohl heute garantiert alle platt wie Schnitzel sind, waren wir bis zum Schluss echt relaxed. Selbst noch im Kurs heute morgen waren alle total konzentriert und voll aufnahmefähig. Glaubt mir, Freunde der Nachtfinsternis, das ist eine Leistung! Und das soll uns erstmal einer nachmachen!
Ach so, und wegen des Themas von neulich: Ihr merkt's schon, ich war wirklich mächtig beschäftigt. Ich hatte absolut keine Zeit, Fraule zu bespitzeln. Ich habe also keinen blassen Schimmer, ob sie nun geraucht hat oder nicht. Ich kann mich, ehrlich gesagt, nicht mal dran erinnern, dass da überhaupt geraucht wurde! : )

So. Und jetzt muss ich mich echt hinhauen. Lohnt sich auch nicht für mich noch wach zu bleiben. Ich krieg nämlich nix mehr zu fressen heute, weil ich morgen nüchtern sein soll, heißt es... Warum soll ich überhaupt nüchtern bleiben??? Grumpf..., nein, ich will's nicht wissen... : )

PROST : )

Donnerstag, 26. April 2012

Rauchen im Schwarzwald? : )

Freunde des gleißenden Sonnenlichts, ich verabschiede mich schon mal fürs Wochenende. Da Fraule mords Zahnschmerzen hat und gleich zum Zahnarzt muss und sich bald vor Angst in die Hose pinkelt, muss ich Pfoten halten und hab' keine Zeit mehr.
Danach muss ich noch meine Siebensachen packen, morgen früh fahren wir zum 2. Hündelerwochenende in den Black Forrest, ihr erinnert euch, letztes Jahr, Helden in Strumpfhosen und so.
Dort hab' ich ziemlich viel zu tun. Ich muss lernen, mal anständig zu apportieren, ich muss einen Film drehen und Fraule aufs Schärfste beobachten, die liebäugelt nämlich schon seit Monaten damit, am Wochenende möglicherweise vielleicht eventuell nach zwei Jahren Abstinenz wieder mit dem Rauchen anzufangen, weil doch dort ungefähr 90 Prozent aller Anwesenden quarzen und quarzen so viel Spaß macht. Sobald die also eine Kippe in den Fingern hält, hab' ich Auftrag von Herrle knallhart dazwischen zu gehen, um einen Rückfall in die stinkige Abhängigkeit zu verhindern.
Ihr seht, ich habe eine große Last zu tragen! Ich hoffe, dass ich überhaupt auch etwas Spaß haben werde... Grumpf! : )

Dienstag, 24. April 2012

Willis Killerkolumne: Trennungsschmerz <: ]

F Ü R  D I E  F E L L P R E S S E  U N T E R W E G S . . .

CKO Willi kann 
Trennungen nicht leiden : )
Als Fraule zwei oder drei Jahre alt war, kam sie für ein paar Tage ins Krankenhaus und war zum ersten Mal im Leben von ihrer Familie getrennt. Damals durften Eltern nur zu den öffentlichen Besuchszeiten kommen, Übernachten im gleichen Zimmer war undenkbar.
Obwohl Fraule nun wirklich noch sehr klein war, sieht sie bis heute das Zimmer vor sich und sich selber, wie sie stundenlang sehnsüchtig aus dem Fenster nach ihrer Mama Ausschau hält, in der permanenten ausgesprochen bedrohlichen Sorge, man könnte sie dort in dem Zimmer vergessen haben, und sie käme nie mehr nach Hause. Diese beklemmende Angst, die sie damals spürte, und dieses Gefühl des Verlassenseins, ist noch heute abrufbar. Insofern war das Erlebnis mit Sicherheit einschneidend, denn mein Fraule ist heute ziemlich alt und der Krankenhausaufenthalt Jahrzehnte her.
Ich schätze, so ähnlich wie sich mein Fraule gefühlt haben mag, geht es auch uns Hunden, wenn wir plötzlich aus unserer normalen Umgebung gerissen werden oder unser Mensch von jetzt auf gleich nicht mehr da ist.
So geschehen bei meinem dicken Boss Dog Sammy, dessen Fraule, wie ihr ja wisst, plötzlich für drei Wochen ins Krankenhaus musste und Sammy nun ohne sie da stand. Klar, dass der Dicke die Welt nicht mehr verstand! Er wird seine Chefin ganz sicher übelst vermisst haben, auch, wenn er das hier nicht so zugibt. Und sein Herz hat sich bestimmt ganz schwer angefühlt - falls er überhaupt eines hat - genauso wie das seines Fraules im Krankenhaus, denn die hat ihren Dicken mit Sicherheit ebenso übelst vermisst.

Glücklich sind natürlich diejenigen Verlassenen, die noch andere Bezugspersonen oder eine Umgebung um sich haben, die ihnen vertraut ist und wo sie sich wohlfühlen.
Insofern war Sammy sicher nicht ganz so schlimm dran. Sein Fraule Nummer 2 hat alles getan, um ihm den Trennungsschmerz erträglich zu machen und auch konnte der Dicke in seiner gewohnten Umgebung bleiben, so dass ihn zumindest immer der Geruch seiner Chefin in der Nase kitzelte.
Mir ging es übrigens am letzten Wochenende ähnlich - falls das irgend jemanden interessiert: Fraule und Herrle sind zum ersten Mal in meinem Leben ohne mich für ein paar Tage verreist, und ich wurde brutal in meine Oase abgeschoben. Allerdings ist die Oase ein Ort, den ich gut kenne, denn ich bin dort regelmäßig an zwei Nachmittagen in der Woche und treffe 'ne Menge Kumpels mit denen ich 'ne Menge Spaß habe. Man könnte also sagen, ich hatte sowas wie vier Tage Dauerparty. Somit hat sich also mein Leiden und mein Trennungsschmerz zugegebenermaßen in Grenzen gehalten. Aber irgendwie hatte ich auch das Urvertrauen, dass Fraule wiederkommt. Denn bisher ist sie ja noch immer wiedergekommen...
Nichtsdestotrotz habe ich mich wie Bolle gefreut, als sie mich endlich abgeholt hat. Ich bin schier ausgeflippt. Und danach saß ich vor Fraule im Auto und hab' sie bestimmt zehn Minuten unentwegt angestarrt. Eine Freundin fragte verwundert, was denn mit mir los sei, sie würde mich gar nicht so.... traurig? und so... ja... fast vorwurfsvoll kennen. Ich sei doch sonst immer so frech und zu Späßen aufgelegt.
Ja, das hat sie ganz schön gut beobachtet, und das, obwohl sie von Hunden gar nicht so viel weiß.
Aber auch ein Killerrüde hat Gefühle! In diesen zehn Minuten musste ich meinen (kleinen) Trennungsschmerz verarbeiten. Ich wollte auch ganz sicher sein, dass Fraule wirklich wieder da ist, und dass ich da gerade keiner Fatamorgana erliege, die da im Auto vor mir sitzt. Danach war dann gut. Zuhause haben wir aufm Sofa gekuschelt - oder besser: Fraule hat mit mir gekuschelt, Killerrüden brauchen sowas eigentlich nicht - und die gegenseitige Nähe genossen.

Fazit: Auf alle Fälle sind Trennungen für Mensch wie Hund totale Scheiße. Fraule, die schon einige Trennungen erlebt hat, sagt immer, das sei jedes Mal ein bisschen wie Sterben auf Raten. Kann ich nicht beurteilen, ich bin noch nie gestorben. Aber sicher ist, ich hätte gerne beides: Mit meinem Fraule, Party in der Oase - das wär's voll!
Dir, Dicker, sage ich, ich freue mich einigermaßen, dass du nun wieder da bist, auch wenn du zurzeit noch schwer damit beschäftigt bist, dein Fraule zu pflegen. Denn die braucht noch viel Ruhe und Pflege.
Wir drücken euch die Pfoten, dass bald alles wieder so ist wie es gehört, und dass dann die nächste Trennung erstmal in ganz ganz weiter Ferne liegt.

Übrigens plädiere ich ab sofort für die Aufhebung der hundefreien Zone in Krankenhäusern. Was diese ganzen schlauen Götter in Weiß nämlich offensichtlich in ihrer Angst, wir könnten möglicherweise Krankheiten einschleppen, komplett unterschätzen, ist der seelische Beistand, den wir leisten könnten, wenn wir bei unserem Menschen im Krankenhaus sein dürften. Viele Kranke würden bestimmt schneller gesunden, wenn wir Pfote halten dürften! Das nehme ich übrigens als neuen Punkt in mein nun Vier-Punkte-Wahlprogramm der King Willis Würstchen Partei (WWP) auf und entwickele mich somit zunehmend zu einem ernst zu nehmenden Gegner der Piraten:

Würstchen für alle!
Besuchserlaubnis für Hunde in Krankenhäusern!

In diesem Sinne,
bleibt bloß dran!

Euer knallharter Killerrüde
Willi | (Chief Killerkolumnist Officer) | Fellpresse | http://www.willisworldandfriends.com/ | : )

Samstag, 21. April 2012

HuSchu mit Hindernissen : )

Heute morgen endlich mal wieder Hundeschule! Da treff' ich meine Mädels, also nix wie hinne!
Fraule steht zeitig auf, es reicht noch für ein schnelles Frühstück. Meinen Morgenschiss muss ich mir allerdings verkneifen, der muss warten. Grumpf!
Alle anderen sind schon in alle möglichen Himmelsrichtungen ausgeschwärmt, da sitzt Fraule immer noch am Tisch und schäkert in Facebook rum. Jetzt wird's aber höchste Zeit - wie immer... Schnell die Leckerlis zusammenpacken, Tasche schnappen, Geschirr über Hund stülpen, Leine dran, halt! Klicker und Pfeife nicht vergessen, Jacke anziehen, Schuhe... Scheisse, kein Wetter für Crocs... Schuhe aus, andere Schuhe an, Mist... Schnell doch nochmal auf Klo, Mist Kaffee 
So gehört das! : )
immer... Schuhe wieder aus, Sitz, Bleib, Klo, Hektik... Hektik... Schuhe wieder an, schnappp Hund und Tasche, Tür auf, raus, Tür zu und... scheisseeeeee!!! Miiiiiiiist! Das kann doch nicht wahr sein! Der Schlüssel! Wo ist der Schlüssel? Ausgesperrt! Zum allerersten Mal! Kein Haustürschlüssel, kein Autoschlüssel, alles drinnen, und wir: draussen. So eine verfilzte, blöde, dämliche, saudoofe Scheisse! Und nu'? Immerhin: Handy an der Frau! Diverse Anrufe, keine Sau geht ran - auch wie immer. Also gut, jetzt müssten wir schon da sein, drüben in der Schweiz, das gibt nix mehr mit meinen Mädels heute... Wir spurten zum Haus der Kinder - ich darf mittendrin im Chaos immerhin endlich mal meinen Morgenschiss im Galopp verlieren, aber nur zackzack - und klingeln die Älteste aus dem Bett: Schlüssel her oder Leben!
Wir spurten zurück und hoffen, dass der dämliche Schlüssel auf der anderen Seite der Tür nicht zu weit im Schloss steckt, sonst Schlüsseldienst und 'ne Menge Ärger mit Herrle, der Fraule immer wieder anraunzt, dass sie den Schlüssel nicht stecken lassen soll. Aber wenn das doch nunmal der Platz für den Schlüssel ist?! Ist noch nie passiert, dass sie den da hat hängen lassen beim Rausgehen... sehr seltsam... Und ein bisschen peinlich ist's schon auch, denn sie 
Erledigter Killerrüde : )
raunzt in der Regel zurück, dass sie den da nie vergessen wird, weil das nunmal sein Platz ist und sie sich niemals aussperren wird!
Das kommt alles bloss von dieser dämlichen Hektik! Doofes Facebook!
Bitte bitte, mach, dass die Tür aufgeht! Dann lohnt sich sogar noch Hundeschule... Schlüssel ins Schloss, aufschliessen, funzt, juchuuuu, kein Schlüsseldienst, ätsch!, um die Ecke gucken und... KEIN Schlüssel! Halloooo? Wo ist dieser verdammte, dämliche, miese Mistschlüssel? Such, such... aha, im Korb nebendran... Wieso liegt der da? Den hat Herrle beim Rausgehen dorthin gelegt, weil der ja nicht will, dass der in der Tür steckt! Na bravo! Jetzt ist ja mal alles klar! Hätte er den nicht rausgezogen und dahin getan, wo Fraule garantiert nie hinschaut, hätte sie den blöden Schlüssel auch niemals vergessen, wir wären gerade noch rechtzeitig bei der HuSchu angekommen und alles schön! Mann, Herrle! Aber nach einer bleifüssigen Dauergeschwindigkeitsübertretung und einem kleinen Anraunzer des extrem laaaaaangsamen Zöllners, kamen wir bloss 20 Minuten zu spät, und ich hatte dann doch noch 'ne ganze Menge Spass mit den Mädels!
Uff! Und jetzt erstmal ein Mittagsschläfchen... : )

Mittwoch, 18. April 2012

Die spinnen, die Wiener : )

So. Meine 4-Tage-Dauerparty in meiner Oase ist vorüber, und ich hab' mich wieder einigermassen erholt. Das hat gerockt, sag' ich euch! 4 Tage mit den Kumpels rumrennen und machen, wonach einem der Sinn steht. Freiheit!
Fraule und Herrle waren in Wien. Ohne mich, grumpf. Fraule hat mir erklärt, ich könne da nicht mit, weil die Wiener aus ihren Hunden Würstchen machten. Also echt! Ich dachte bisher, dass man aus Pferden Wurst macht. Aber gut.
Fraule sagt, sie hätte mich übelst vermisst und dauernd an mich gedacht, deshalb hat sie sich am meisten gefreut, als sie mitten in Wien neben der Hofburg ein Freilaufgehege für Hunde gefunden hat. Denen hat sie dann eine Weile ganz glücklich beim Rumspringen zugeschaut. Da geht's nämlich ansonsten eher streng zu. Ich sag's mal mit Asterix und Obelix: Die spinnen, die Wiener! Da müssen die Hunde doch glatt überall angeleint durch die Gegend latschen, selbst im Park und so, und an vielen Stellen auch noch Maulkorb tragen! Nee, dann werde ich lieber ein Wiener Würstchen!
Fraule meinte, es sei ein ganz schön trauriger Anblick, so viele Hunde mit Maulkorb zu sehen.
Der Wien-Führer schrieb, Wien ginge es wirtschaftlich und ökologisch zu gut, um ernsthafte Sorgen zu haben (immerhin hat Wien vor zwei Jahren Zürich abgelöst und ist nun auf Platz 1 der Stadt mit der höchsten Lebensqualität!), und so kreisten die Probleme der Wiener daher eher um solch weltbewegende Themen wie mit Hundehaltern darüber zu streiten, wer die Scheisse der Hunde aufzusammeln hätte. Das Gackerl ins Sackerl, hehe. Darauf erstmal einen Topfenstrudel.
Fraule in der Bäckerei: "Was ist das?"
Verkäuferin: "Ein Topfenstrudel."
Fraule: "Aha. Und was ist da drin?"
Verkäuferin (etwas misstrauisch, mit hochgezogener Augenbraue): "Na, Topfen."
Fraule: "Ahhhhh. Topfen... Ja, logisch..."
Was zur Hölle ist bloß nochmal Topfen??? : )


Veni - vidi - Wien : )
Die meinen's ernst... <: []

Muahahahahahaaa! Was'n das? 
Wo ist der Maulkorb?
Ich bestehe darauf, dass diese wandelnde Wattewolke
einen Maulkorb bekommt! : )

Große Hunde. Spaaaaß!
Aus dem wird später Wurst : )
Kleine Hundefreiheit : )

Toben erlaubt : )

Wien Marathon: Der Start
Suchbild: Wo ist Herrle? : )
 
 Bequem aus dem Hotelfenster geknipst : )

Herrle bei KM 21 : )
 
Fraules Bier - Verdient ist verdient
Zuschauen strengt an : )


Dienstag, 10. April 2012

Ein vielbeschäftigter Killerrüde : )

Ich bin ein sehr vielbeschäftigter Killerrüde! Wollt ihr mal einen kleinen Blick in meinen Kalender werfen? Dann wisst ihr, was ich meine. Der ist so voll, wie der Kalender eines ungemein wichtigen CKOs (Chief Killer Kolumnist) nun mal voll ist. Also, passt uff:




Mein Meeting mit Glubschie am Karfreitag war, sagen wir mal so, ausgesprochen aktiv. Wenn die eigentliche Strecke vielleicht 7 Kilometer hatte, sind Glubschie und ich bestimmt 14 gerannt, wir waren sehr beschäftigt! Wir sind die Marienschlucht rauf und runter und am Ende waren wir so im Eimer, dass wir friedfertig nebeneinander im Auto geschlummert haben, ohne uns gegenseitig auf die Nerven zu gehen... Und das heißt was!


Ich und Glubschie in der Marienschlucht : )


Ich und Glubschie beim Nickerchen im Auto : )

Mein viertägiger Oasenaufenthalt jetzt am Wochenende übrigens, findet nicht ganz freiwillig statt - das möchte ich hier mal erwähnt haben. Fraule und Herrle schieben mich nämlich ab, weil die was anderes vor haben, wo ich nicht dabei sein darf. Und zu den Kindern darf ich auch nicht, weil da dieser stinkige Stalker Waldi lauert, ihr erinnert euch, der mir seit einiger Zeit unentwegt am Hintern klebt. Und bevor dieser 15 Jahre alte, liebeskranke Teckel einen Herzinfarkt wegen mir bekommt, gehe ich lieber freiwillig in meine Oase, da hab' ich meine Ruhe.

Das Hündelerweekend im Schwarzwald wird sicherlich wieder saumäßig gut. Letztes Jahr war ich ja schon dabei, ihr erinnert euch, und habe bei 'nem Fährtenkurs mitgemacht, und nachdem mir Fraule jedes einzelne Leckerli gezeigt hatte, hab' ich sie auch gefunden. Dieses Jahr nun steht Apportieren - ich gehöre nämlich in die Gruppe der Apportierhunde und sollte demnach total geeignet dafür sein, bisher hat sich mir der Sinn des Apportierens jedoch noch nicht erschlossen - und ein Film drehen auf dem Trainingsplan : )

Tja. Am 30. April nun wiederum habe ich einen Termin beim Tierarzt. Und ich habe so das maue Gefühl, dass dieses Meeting nicht ganz so erfreulich werden wird... Ich sage nur, schnippschnapp...  <8 []

Samstag, 7. April 2012

Dicke Eier... : )

... und so wünsche ich euch allen und vor allem mir, da mein eines Ei ja in der Tat alles andere als dick ist - ihr wisst warum! Grumpf!
Ganz spezielle Osterwünsche schicke ich meinem gebeutelten dicken Boss, der Tag und Nacht nach seinem Fraule heult, die immer noch im Krankenhaus liegt und der es ziemlich schlecht ging. Die letzten Nachrichten lassen uns jedoch hoffen, dass es nun langsam bergauf geht.
Und das will ich auch hoffen, denn es wird echt Zeit, Dicker, dass du bald zurück kommst, denn hier geht's drunter und drüber. Stell dir vor, deine anverlobte blöde Zicke hat den lila Schlüpper, den ich einst dir schenkte und den du undankbare Osttöle an dieses blonde Weibsbild weiter verschenkt hast, den Gerüchten nach dem Indi weitervermacht. Der Schisser ist allerdings noch zu feige, sich zu outen und frisst sich stattdessen lieber den Wanst voll! Vielleicht hat ihn jetzt aber auch der olle Husky Pellemännchen? Wer weiß das schon...
Also, du siehst, ohne dich ist hier Sodom! 

Ich wünsche allen
ein Osternest voller blauer Ostereier : )

Ich wünsche frohe Ostern meinem Fraule, die wieder nix bekommen wird vom Osterhasen, und Herrle, der auch nix kriegt, den Kindern, dem Rest der buckeligen Verwandtschaft, allen meinen Groupies, meinen Kumpels aus dem echten Leben und den unechten aus Facebook, allen meinen treuen Bloglesern und auch den untreuen Bloglesern. Was soll's, bin ich heute halt mal generös!
So. Ich stelle jetzt mal ein paar Schluppen vor die Tür und will hoffen, dass da dann morgen früh 'ne Menge Eier drin sind. Oder besser noch: haufenweise Würstchen! : )

Freitag, 6. April 2012

Willis Videos: Abrufen, ja, aber nur, wenn ich willi : )

So. Jetzt stellt euch mal vor, ihr geht mit wem spazieren und plötzlich seht ihr in einigem Abstand einen echt guten alten Kumpel, den ihr schon lange (also mindestens eine Stunde) nicht mehr gesehen habt. Natürlich steuert ihr schnurstracks in seine Richtung, weil, ihr freut euch ja so arg...
Mittendrin fängt plötzlich euer Spazierpartner an, euch zu rufen und zu locken, natürlich, weil der voll eifersüchtig ist und nicht will, dass ihr zu eurem guten alten Kumpel rennt und plötzlich nur noch Augen für den habt. Der wird sogar so wichtig, dass selbst das Würstchen - das euer Spazierpartner immer am Mann hat, wenn er mit euch spaziert, weil er weiß, dass ihr voll auf Würstchen abfahrt - völlig in Vegessenheit gerät.
Natürlich hört ihr euren Spazierpartner, wie er euch ruft. Aber der Kumpel ist ja um so vieles verlockender! Und? Was macht ihr nun? Seid ihr schön brav und dreht ihr um? Oder tut ihr einfach so, als wärt ihr taub und rennt fröhlich weiter, um den Kumpel zu begrüßen? Ha! Jeder von euch würde weiterrennen! Erzählt mir doch keinen vom Pferd!
Und genau so mache ich das auch! Kann mir ja wohl keiner verdenken. Vor allem, wenn man dann auch noch feststellt, dass es sich bei dem dicken Goldie (ich dachte doch erst glatt, das wäre der olle Sammy von der Fellpresse, Mann, die sehen doch alle gleich aus, diese blonden Tölen, wie soll man die denn unterscheiden!) um Paul handelt. Den kenne ich noch aus der Hundeschule, hab' den aber bestimmt ein halbes Jahr nicht mehr gesehen. Hab' ihn aber natürlich schon von weitem am ureigenen Mundgeruch erkannt! Das war eine Freude! Seht selbst : )

Mittwoch, 4. April 2012

Fraule hat das Wort: Wasserpistolen und Sprühhalsbänder! <: []

Leute, ich übergebe heute mal das Wort an Fraule. Der liegt was aufm Herzen, und deshalb bin ich so freundlich, ihr kurzfristig meinen Blog zu überlassen. Sie hat mir ein Würstchen versprochen, und wie ihr wisst, dafür tu' ich ja alles...
Also, Fraule hat das Wort, ihr könnt also sicher sein, es wird weder lustig noch geht's ums Kacken oder andere erwähnenswerte Ereignisse aus meinem knallharten Killerrüdendasein : )

Fraule spricht...
Ein Kommentar in Willis Blogeintrag vom 30. März 2012 "Nicht überall, wo Trainer draufsteht, ist auch Trainer drin" bringt mich dazu, das Thema nochmals aufzugreifen. Die Kommentatorin erklärt dort, warum ihrer Meinung nach der Einsatz von Wasserpistolen und Sprühhalsbändern in der Hundeerziehung völlig legitim sei.
Ich bin keine Trainerin und weit davon entfernt, Ahnung zu haben, aber meine Erfahrungen mit meinem Hund, die Lehren meiner Hundeschule - ja, die ich selbst nach über einem Jahr immer noch besuche, weil ich denke, dass man nie auslernt, das Thema neu und das Feld groß ist und ich nicht so hilflos enden möchte, wie viele Hundebesitzer, denen ich täglich begegne - und nicht zuletzt mein Bauchgefühl verbieten mir, diese Meinung unkommentiert so stehen zu lassen.
Im Gegenteil, weil ich weiß, dass immer noch viele Menschen so denken (oder gar nicht denken), ist mir die Antwort einen ganzen Blogeintrag wert.
Auf die Statements aus dem Kommentar kann ich am besten mit Gegenfragen reagieren und bin gespannt, ob jemand darauf überzeugende Antworten hat: 
  1. Woher wollt ihr wissen, dass der Hund nicht doch seelischen Schaden nimmt, wenn man ihn mit der Wasserpistole oder mit Socken oder sonst was erschreckt oder mit Zischlauten aus einem Sprühhalsband verunsichert? (Und wir alle kennen den Unterschied zwischen Erschrecken und Ablenkung: Ich kann den Hund mit der Wasserpistole o. a. erschrecken oder aber mit ihm und der Wasserpistole spielen, das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Wir reden hier von der bewusst eingesetzten Methode des Erschreckens, die niemals nur harmlos sein kann, denn sie soll ja zu einer Verhaltensänderung führen.)
  2. Wieso sollte also der Hund, für den die Wasserpistole "ja gar nicht schlimm ist", sein Verhalten überhaupt ändern? Ändert man sein Verhalten nicht eben dann, weil man vor etwas Angst hat? Wenn die Wasserpistole aber bewirkt, dass ich mein Verhalten ändere, wie kann sie dann für mich eigentlich "nicht so schlimm sein"?
  3. Woher wisst ihr, dass der Hund die Situation richtig versteht und weiß, dass die Pistole spritzt, weil er gerade im Blumenbeet hockt und da raus soll, und nicht deswegen, weil gleichzeitig ein Auto vorbeifährt oder ein Kind laut schreiend am Gartenzaun vorbeirennt?
  4. Wieso seid ihr euch so sicher, dass die Angst und die Unsicherheit, die beim Hund durch das Erschrecken geschürt wird, sich kein Ventil sucht und er zukünftig schreiende Kinder oder vorbeifahrende Autos scheiße findet und diese nun zukünftig ankläfft oder Schlimmeres?
  5. Wieso wollt ihr überhaupt ein geliebtes Wesen lieber erschrecken als ihm konstruktive Alternativen anzubieten, die den Stress viel nachhaltiger aus der Situation herausnehmen?
  6. Wieso glaubt ihr, dass ein Hund einen Menschen nicht von einem Artgenossen unterscheiden kann und man ihn daher genauso "ruppig" anfassen muss, wie das vermeintlich unter Hunden auch üblich ist? Habt ihr schon mal gesehen, dass ein Hund einen anderen absichtlich erschreckt, um ihn einzuschüchtern? Bellt ihr dann auch, wenn ihr mit eurem Hund kommuniziert?
  7. Wieso verwechselt ihr "klar" und "konsequent" mit additiver Bestrafung?
  8. Wieso wollt ihr eurem Hund beibringen, bei jedem entgegen kommenden Hund die Richtung zu wechseln, um eurem Hund somit zu bestätigen, dass andere Hunde Gift sind, statt ihm durch positive Verstärkung beizubringen, ruhig und souverän an dem fremden Hund vorbei zu gehen, ohne auszurasten?
  9. Wenn diese Methoden so harmlos und geeignet sind, wieso wendet ihr sie dann nicht auch bei euren Kindern an? Die Gehirne von Kindern und Hunden arbeiten vielfach auf sehr ähnliche Art und Weise, so dass man die gleichen Erziehungsmethoden auf beide anwenden kann. Erschreckt ihr eure Kinder möglicherweise deshalb nicht, weil ihr ihnen keine Angst machen wollt, da ihr ja wisst, dass Angst vielleicht nicht unbedingt die optimale Ausgangsbasis zum Lernen und fürs spätere Leben ist?
Und was ist nun die Antwort auf all diese Fragen?
Im besten Falle Unwissenheit. Aber gerade diejenigen, die sich "Trainer" schimpfen, sollten ganz und gar nicht unwissend sein, und fragt man diese Trainer, dann behaupten sie ja auch von sich, Experten auf dem Gebiet zu sein.
Also muss es wohl andere Gründe haben. Bequemheit? Der schnelle, scheinbare Erfolg in einer schnelllebigen Welt, in der Wirtschaftlichkeit, Effizienz und nicht zuletzt Profitgier an erster Stelle stehen? Welcher Trainer erzählt schon gerne, dass die Behebung eines Problemes mehrere Monate anstelle von wenigen Minuten oder Stunden dauern wird? Oder ist es die Angst vor Neuem? Die Angst umlernen zu müssen? Die Angst, alte Zöpfe abschneiden zu müssen, die hauptsächlich auf jeder Menge Halbwissen, Mutmaßungen, Mißverständnissen und Mißinterpretationen gewachsen sind? Oder ist es schlichtweg die menschliche Arroganz, die uns glauben lässt, ein Tier sei die Mühen erst gar nicht wert, gemäß dem Motto, "ist doch bloß ein Hund"?

Heute erst habe ich einen wirklich interessanten und eingängigen Artikel über Sprühhalsbänder gelesen. Ich empfehle allen Interessierten dringend mal einen Blick darauf zu werfen.
Und wer offen ist und mehr lernen möchte über Hundeerziehung ohne unfaire Hilfsmittel, ohne Gewalt, ohne Druck und frei von Angst, der findet bei CumCane von Ute Blaschke-Berthold viele nützliche Informationen und Antworten auf seine Fragen.

Ich sage es nochmal: Wenn Gewalt (und die schließt seelische Gewalt ein) zur Erziehung eingesetzt wird, hat der Mensch versagt! : )

Montag, 2. April 2012

Schnarchkonzert und anderes Gelump : )

Gestern Nacht im heimischen Schlafzimmer:
Links liegt ein lauthals schnarchender Hund aufm Schaffell (Mann, ich war echt fertig!), rechts liegt ein schnarchendes Herrle aufm Kopfkissen (ich schätze, der war auch fertig!), und im Nachbarhaus feiert Nachbars stark pubertierender Sohnemeier mit seinen Kumpels lautstark Osterferienbeginn (DER ist heute garantiert fertig!).
Fraule liegt hellwach mittendrin und fragt sich, ob sie zuerst Herrle eins auf'n Kopp geben, dann mir am Schwanz ziehen und danach im Schlafanzug über den Balkon zu Nachbars Sohnemeier klettern soll, um dem zu erzählen, dass sie zwar unheimlich gerne mitfeiern würde, aber leider morgen keine zweiwöchigen Osterferien anträte, in denen sie täglich bis mittags pennen könnte, dass sie im Gegenzug aber sehr gerne morgen früh um 6:30 Uhr ein kleines Türklingelkonzert anstimmen würde, um dann mit ihm ein bisschen weiterzufeiern. 
Und während sie so grübelt und überlegt, ob sie die Reihenfolge vielleicht besser umdreht oder lieber mir eins auf'n Kopp haut und dafür Herrle am Schwanz zieht, schläft sie endlich endlich ein und träumt selig und zufrieden und ein kleines bisschen schnarchend von einer Badewanne voller Würstchen... Ach nee, das war mein Traum...
Wer kann schließlich schon ahnen, wovon Fraule so träumt... : )