Donnerstag, 26. Juli 2012

Knallharte Killerrüdentipps: Müssen Hunde alles machen, was Menschen von ihnen verlangen? : )

Und wieder ein knallharter
Killerrüdentipp:
Denken statt deckeln! : )
Neulich war ich mit 'nem Kumpel unterwegs. Wir hatten mordsmäßig Spaß und haben jedes Wasserloch der Gegend unsicher gemacht.
Ich muss gestehen, so klitschnaß kann ich auf den Tod nicht leiden, mich hinzulegen. Es ist mir total unangenehm. Ich bleibe also gewöhnlich so lange stehen, bis ich wieder trocken bin. Das sieht möglicherweise bescheuert aus, ist aber so. Meinem Kumpel geht es übrigens ähnlich. Der legt sich auch nicht hin.
Sein Fraule allerdings, die findet das albern, und so hat sie von meinem Kumpel verlangt, dass er sich auf der Stelle in den Platz legt. Nun ja, mein Kumpel hatte wie gesagt keinen Bock da drauf, und weigerte sich - was ich ja voll verstehen kann, ich hätte es auch nicht gemacht.
Aber statt, dass die Sache damit gegessen gewesen wäre, wollte dem Kumpel sein stures Fraule partout nicht nachgeben und ihren Willen unbedingt durchdrücken. Also hat sie meinen Kumpel gezwungen, sich hinzulegen, damit der nicht etwa auf die Idee kommen würde, machen zu können, was er wollte. Sie sagt, sie will, dass ihr Hund immer das macht, was sie sagt.
Mein Fraule hat sie gefragt, warum sie unbedingt darauf bestehen würde und ob sie nicht sehen könnte, wie unsinnig das an dieser Stelle sei, schließlich hinge ja nun auch nicht das Leben des Hundes davon ab, jetzt Platz zu machen. Und wenn man doch sähe, dass der Hund sich eindeutig total unwohl fühle und die Situation das Verhalten nicht unbedingt notwendig mache, dann könne man das doch auch respektieren, und vielleicht sogar auch noch die Vertrauensbasis stärken, in dem man dem Hund und seinen Instinkten vertraue und ihn dort, wo immer es möglich sei, seine eigenen Entscheidungen treffen liesse. Aber dem Kumpel sein Fraule war fest überzeugt, dass dieser definitiv sofort die Weltherrschaft übernehmen würde, wenn sie ihm die Befehlsverweigerung jetzt durchgehen lassen würde. Gruuuuuuuuumpf! Sowas macht mich fertig...

Na ja. Passend jedenfalls zu diesem Beispiel jetzt hier mal ein Artikel von Thomas Riepe aus seinem "Klartext Hund" Blog zur spannenden Frage: Müssen Hunde alles machen, was Menschen von ihnen verlangen? 
Ich empfehle euch wirklich wärmstens, und das mal wieder ganz für umme: Schnuppert mal rein. Es lohnt sich! Es lohnt sich vor allem auch deshalb, weil es Fälle geben kann, wo es sogar mal ganz wichtig wäre, auf den Hund zu hören, anstatt immer stur und dumpfbackig seinen Willen durchzudrücken! UND WIR STREBEN NICHT DIE WELTHERRSCHAFT AN, Herrgottsackzement! : )

Montag, 23. Juli 2012

Kuriosum Mensch - Heute: Bleaching : )

So, guten Tag, Servus und Hallo, liebe Freunde der Schlüpfrigkeiten, nach so viel philosophischer Tiefsinnigkeit beim letzten Mal, hätte ich da jetzt was für euch. Womöglich kennt ihr euch ja bestens aus, aber ich zumindest habe am Wochenende wieder was fürs Läbe gelernt...

Da waren wir bei Nachbars aufm Grillfest und während ich so unauffällig unterm Tisch liege und meinen Riecher in das komplett kleelose Gras drücke auf der Suche nach potentiellen Wurstresten, stelle ich natürlich meine Lauscher auf, um ja nichts zu verpassen - bin ich doch einer der seltenen multitaskingfähigen Rüden dieser Erde.
Und was erfahre ich da, zu fortgeschrittener Stunde und einem Weinkonsum, der sich sicherlich noch am nächsten Tag gerächt hat? Unglaubliches! Passt uff:
Dass mensch sich die Zähne bleachen lässt, um weißere Hauerchen zu bekommen, ist ja nun allgemein bekannt. Und so richtig gelbe Zähne sind ja wirklich auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei - hehe, ein super Wortspiel, oder. Ich meine, ehrlich, würden die Menschen ein bisschen mehr auf Knochen rumkauen, so wie ich, könnten sie sich teure Zahnarztrechnungen schenken, denn dann wären ihre Zähne auch so sehr viel weißer (und ihr Atem kauknochenfrisch). Aber gut.

Doch jetzt kommt's, passt genau auf, denn bei der Stelle, um die es jetzt geht, hilft auch kein Kauknochen mehr weiter - nicht mal, wenn er schon verdaut wird:
Wusstet ihr nämlich, dass es in bestimmten Kreisen gang und gäbe ist, dass mensch sich eben nicht nur die Zähne bleachen lässt, sondern auch sein... ähm, räusper... POPOLOCH??? Und ratet mal, natürlich kommt dieser Trend wieder von drüben, vom anderen Ufer, hehe, - dieses Mal meine ich aber nicht unsere ostdeutschen Nacktbader, die ja sonst nüscht haben, sondern die auf der anderen Seite vom großen Teich, unsere moralapostolisch über jeden Zweifel erhabenen amerikanischen Freunde, diese kleinen Ferkel...
Ich gebe zu, in diesem Falle
wäre ein Bleaching wärmstens zu empfehlen : )
© Pics.de

So. Aber ich meine mal, hallooo??? Wie muss ich mir das denn vorstellen, ein gebleachtes Popoloch? Ich wüsste ja nicht mal, welche Farbe mein Popoloch jetzt hat. Und ich schnupper weiß Gott oft genug dran herum - aber ich SEH'S nicht. Grumpf! Egal. Aber wenn ich es denn bleachen ließe, wäre es dann wohl weiß? So wie einst Michael Jackson. Der war ja, glaube ich, ganzkörpergebleacht...
Und was genau bringt mir eigentlich ein gebleachtes Popoloch, außer, dass ich dann vermutlich aussehe wie ein Pavianarsch in hell?
 
Also Freunde der Seltsamkeiten, ich weiß wirklich nicht, wohin uns das alles noch führen soll.
Aber eigentlich geht es mir auch am aufgehellten Popoloch vorbei, was die Amis da an sich so rumdoktern. Solange sie nicht auf die Idee kommen, dass ihrem Fifi ein gebleachter Hintern auch gut zu Gesicht stehen würde - hehe, noch ein super Wortspiel, oder -, sollen sie doch machen, was sie schick finden. Zum Glück bin ich ja die Toleranz in Hundegestalt... : )

Freitag, 20. Juli 2012

Philosophisches mit Willi: Nur ein Hund : )

Knallharte Philosophie mit Willi : )
Achtung, Freunde der Trivialitäten und des Unterschichten-TVs, jetzt wird's hier gleich vor lauter Philosophie so richtig krachen! Ihr befindet euch mental auf ARTE. Ich würde wegzappen...

"Das ist doch nur ein Hund!"
Wie oft, liebe Kumpels und Groupies, habt ihr diesen Satz schon gehört? Ich schon oft. Und je öfter ich diesen scheinbar harmlosen Satz höre, desto mehr grübel' ich über seinen Sinn nach, er ist nämlich wirklich hoch interessant, dieser Satz! Denn so kurz er auch sein mag, er sagt ALLES aus über denjenigen, der ihn ausspricht. Er spiegelt sein Lebenskredo wider, seine Weltordnung, er erklärt ganz simpel, kurz und knapp alles, woran er glaubt und wofür er lebt:
  1. Der Mensch ist mehr wert als ein Tier. 
  2. Der Mensch ist der rechtmäßige Beherrscher dieser Welt.
Die rationale Begründung, warum der Mensch so denkt, ist ebenfalls ziemlich einfach zu verstehen: Er ist das einzige Lebewesen, das zu Mitgefühl fähig ist, er wird gesteuert durch Verstand und Vernunft. Und das sind die Eigenschaften, die ihn vom Tier unterscheiden und deshalb über es erheben. Das ist natürlich die schöngefärbte, die sanfte Version einer Rechtfertigung des Menschen, seinen "rechtmäßigen" Platz an oberster Stelle der natürlichen Hierarchie behaupten zu dürfen. Hört sich ja auch besser an, als festzustellen, dass es nicht sein hehres Mitgefühl und seine Ratio sind, die ihn zur Behauptung der Weltherrschaft legitimieren, sondern im Gegenteil, seine animalische dunkele Seite, sein primitives Erbe, seine Gene, die ihm flüstern, nur überleben zu können, wenn er dominiert, kontrolliert und ausbeutet. Bei keinem anderen Lebewesen ist dieser Instinkt so ausgeprägt. Und deshalb ist auch kein anderes Lebewesen so gefährlich und gnadenlos, so brutal und gierig wie der Mensch.

Die scheinbare Überlegenheit des Menschen - die ich kleiner Hund aus tiefstem Herzen anzweifele, denn der Mensch ist ironischerweise auch das einzige Lebewesen, das mit all seinem stolzen Verstand und nicht enden wollenden Mitgefühl dafür sorgt, seinen eigenen Lebensraum systematisch zu zerstören, was ihn in meinen Augen nicht wirklich überlegen aussehen lässt - ist eigentlich nichts weiter als der Freifahrtsschein zu Unterdrückung, Unterwerfung, Arroganz und Respektlosigkeit: Und nur deshalb heißt es: "Das ist doch nur ein Hund".

Ich verstehe das natürlich sehr gut. Denn wie sollte der Mensch je in der Lage sein, eine andere Brille aufzusetzen? Wer vom Affen abstammt und außerdem seit Jahrtausenden in dem Selbstbewusstsein aufwächst, aufgrund seiner natürlichen Grundvorausetzungen sich das Recht erworben zu haben, die Welt beherrschen zu dürfen, ja, wenn schon in der biblischen Schöpfungsgeschichte steht, der Mensch solle sich die Welt untertan machen und "über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht [herrschen]", wie sollten da dem Menschen je Zweifel kommen ob der Richtigkeit seiner Weltsicht - kommt der Auftrag doch schließlich auch noch von ganz oben?! Und was gehört tatsächlich dazu, zumindest zu erkennen und zuzugeben, dass der Mensch, als "Ebenbild Gottes" geschaffen, die Wurzel allen Übels ist?

Stellt euch, wenn ihr könnt, nur mal eine einzige Sekunde vor - nur eine - ihr würdet das "nur" in dem Satz streichen. Stellt euch nur eine kurze Sekunde vor, der Mensch vergässe für einen Augenblick seine Arroganz und schaffte es, jedem Lebewesen auf Erden den gleichen Wert beizumessen...

Grumpf, da kommt man aber ganz schön ins Schleudern, was?

Dann würden nämlich Nazis Ausländern keine mehr auf die Fresse kloppen, müssten moslemische Frauen keine Kopftücher tragen, würden alle Menschen, egal welchen Geschlechts oder welcher Rasse, gleich behandelt, hätte es nie den Kolonialismus, das Sklaventum und den Holocaust gegeben, würde kein Jugendlicher einen Opa in der U-Bahn zu Tode prügeln oder Wiesenhof-Angestellte vor lauter Langeweile lebende Hühner durch die Gegend schmeißen, es gäbe keine Hundekämpfe, Treibjagden, Qualzuchten, Massentierhaltung oder sonstige Tierquälereien aus Profitgier, Aberglaube oder einfach nur aus Jux und Dollerei. Es gäbe die Gier nicht. Kein Mensch würde sich über einen anderen erheben. Es gäbe keine Kriminalität. Keine Schändungen, Vergewaltigungen, Kriege...

Es gäbe nur noch Respekt und Toleranz. Hach, ich seh euch schon die Augen rollen und tanz doch deinen Namen schreien. Aber keine Angst, die Geschichte geht gut aus!

Denn merkt ihr was? Armer Mensch! Er kann ja gar nicht anders als das zu leben, was er ist und woran er glaubt, denn dafür ist er Mensch. Der Skorpion kann ja auch nicht anders, als den Frosch zu stechen, der ihn auf dem Rücken über den Fluss schwimmt, so dass beide dabei ertrinken. Die ganze Überlegenheit des Menschen beruht nicht etwa auf seinem Verstand und schon gar nicht auf seinem Mitgefühl, sondern auf seinem natürlichen Instinkt, stärker zu sein und sich die Schwäche und Abhängigkeit anderer Lebewesen zu Nutze zu machen. Die Vernunft und das Mitgefühl sind dabei nur die künstliche Reißleine, nicht vollends in den Abgrund und das Chaos zu stürzen.

Würde der Mensch sein Ich über Bord schmeißen, dann wäre er ein zahnloser Tiger. Seine Welt bräche komplett zusammen. Die Börse würde crashen, die Wirtschaft ins Bodenlose schrumpfen, Politiker wären arbeitslos, Märkte verschwänden, genauso wie unselige Religionen, die sich zum Ziel machen, ohne Skrupel zu missionieren, um zu herrschen. Die Arbeitslosigkeit würde wachsen und die Menschheit hätte mehr Pickel (weil Cremes nicht mehr in Tierversuchen auf Verträglichkeit getestet würden) und würde sich zahlenmässig ziemlich sicher dezimieren aufgrund um sich greifender Impotenz (denn dann würden weder Elefanten, Nashörner noch Wale oder sonstige Geschöpfe zu potenzfördernden Pillen verwurstet).

Auf gut deutsch: ANARCHIEEEEEE!!!!

Ich finde, es ist also sehr viel natürlicher und sehr viel sicherer, wir bleiben besser bei unserem kleinen vielsagenden Satz: "Das ist doch nur ein Hund" : )

Montag, 2. Juli 2012

Fellpresse: Ein Kapitel geht zu Ende : (


Klickt man heute auf den Fellpresse-Link, so landet man bei einem freundlichen "Forbidden"-Hinweis. Die Fellpresse wurde eingestampft. Geschichte. Ende. Aus. Das gleiche gilt für die FB-Seiten meines dicken Bosses Dog Sammy, die übergewichtige, sächselnde und gruselig aus dem Maul stinkende Ossitöle, ihr erinnert euch (oder gugge Hall of Willi). Fast ist es so, als hätte es sie nie gegeben...

Der Dicke musste sein Satirewurstblatt für den Hund aufgeben. Seine Chefin ist krank und muss sich aufs Gesunden konzentrieren, und er hat die wichtige Aufgabe, sie zu pflegen und auf sie aufzupassen. Alles andere rückt da verständlicherweise in den Hintergrund.
Für ein Jahr war ich CKO, Chief Killer Kolumnist Officer, bei der Fellpresse. Und darauf bin ich verdammt stolz!

Ich möchte danke sagen, denn die Arbeit bei meinem blonden Wald- und Wiesen- Chefredakteurs-Ossi war zwar hoffnungslos unterbezahlt, aber wir hatten dafür tatsächlich ohne Ende - ich geb's zu - Spass. Wir haben zusammen haufenweise Mist gemacht, uns kreativ mit Beleidigungen beschmissen, wirklich viel gelacht - der eine im tristen Osten, wo sie eh nüscht haben, der andere im Südwesten, wo es ohne Ende Bananen regnet -, aber auch hart gekämpft - für die Kumpels unter uns, denen es nicht so gut geht wie uns. Wir haben vor keinem noch so heißen Thema halt gemacht und knallhart recherchiert. Die Fellpresse-Leserschaft wuchs von Monat zu Monat, am Ende waren es um die 4000, wenn ich mich recht erinnere. Und deren Kommentare haben uns bestätigt, auf dem richtigen Dampfer zu sein, und ermuntert, weiterzumachen (bis auf die wenigen Flachpfeifen, die uns mit ihrer beharrlichen Doofheit stets erheitert haben).


Mein Jahr bei der Fellpresse war ein tolles Jahr, mit vielen Hochs, aber auch abgrundtiefen Tiefs ob der Kaltherzigkeit des Menschen, der man in vielen Geschichten leider viel zu oft begegnet, wenn es um den Umgang mit Tieren geht. Ich habe viele andere Tölen kennengelernt, und allein das war es schon wert.
Ich würde auch gerne allen Fellpressefans danke sagen, nur fürchte ich, erreiche ich nur einen Bruchteil, in meinem bescheidenen Blog. Trotzdem, danke euch, dass ihr uns gewogen ward.

Dem Dicken wünsche ich steife Ohren (alles andere wäre Ironie, hehe)! Sei stark, Dicker, mein Freund, halte durch und gib alles! Dem Dicken seiner aussergewöhnlichen Chefin wünsche ich alle Kraft und allen Mut und alle Liebe zu kämpfen, durchzuhalten und uns, wenn die Zeit reif ist, vielleicht mit einem neuen Projekt zu überraschen.
Wir werden warten und in der Zeit alle Pfoten drücken, dass sie bald mit geballter Energie, übersprudelnder Kreativität und großmäuliger Spitzzüngigkeit zu uns zurückkehrt!

Bis dahin werden wir euch unendlich vermissen!

So. Und ich bin jetzt arbeitslos. Schöne Scheisse!

Euer Ex-CKO (Chief Killer Kolumnist Officer) von der Fellpresse
Willi Wollmatingen : )

Sonntag, 1. Juli 2012

Der wahre Killerrüden-Look : )

Damit auch außerhalb der Facebook-Gemeinschaft nicht in Vergessenheit gerät, wie killermäßig und saumäßig gut ich nochmal aussehe, hier brandheiße exklusive Bilder vom heutigen Tag in der heimischen Chill-Zone. Ich bin nackich, aber man sieht nix, sonst hätte ich den Papparazzo, der mir hinterm Gartenzaun aufgelauert hat, auf der Stelle verklagt!
Ansonsten bin ich noch ziemlich ziemlich saugut drauf, weil ich schon heute Nachmittag geahnt habe, dass die Italianos heute im EM-Endspiel 4:0 aufn Sack kriegen werden... hehe... : )