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Es werden Posts vom September, 2013 angezeigt.

Alles easy? Von wegen: Der steinige Weg zur Tiefenentspannung! : )

Wie oft habe ich wohl schon auf die Wichtigkeit von Ruhe und Entspannung hingewiesen? Mehrfach! Genau.
Und wie oft habe ich Fingerpointing betrieben bezogen auf den Hundesport und die häufig sehr ehrgeizigen Menschen, die mehrfach die Woche mit ihren Hunden stundenlang trainieren und immer noch mehr machen, weil ihre Hunde scheinbar gar nicht mehr müde werden? Auch mehrfach.

Soweit die schnöde Theorie, Freunde der Fußreflexzonenmassagen, kommen wir zur entlarvenden Praxis und fangen wir damit an, zur Abwechslung mal wieder mit dem Finger auf uns selber zu pointen, statt auf andere - auch wenn das deutlich weniger Spaß macht. Grumpf.

Seit es mich gibt, war ich weit entfernt davon, einer dieser höchst suspekten Schnarchbacken zu sein, die tiefenentspannt durch die Welt dackeln. Ich bin ein Zappelphilip. In meiner Welt gibt es einfach zu viele Reize, die mich reizen. Während viele dieser Reize anderen Hunden komplett am Arsch vorbeigehen, nehme ich sie mindestens mal sichtbar wahr. Und …

Spielen für Dummies : )

Mann ey, erst kommt monatelang nix, und jetzt bin ich schon wieder da... Aber was sein muss, muss sein!

Wir unheimlich glücklichen Hunde, die wir über positive Verstärkung erzogen werden, kennen natürlich alle auch das Spiel als Einsatz einer Belohnung.
Nun ja, ich gebe zu, MIR persönlich reicht in der Regel ja ein Leckerli, aber gut, so ein kleines Spielchen in Ehren kann Hund auch nicht verwehren...

Nun gibt es Menschen, die behaupten, dass ihr Hund leider niemals spiele. Der wär' einfach nicht so. Dem würden schon beim Anblick eines Balles die Gesichtszüge entgleisen oder imaginäre Karnickel in der entgegengesetzten Richtung plötzlich all seine Aufmerksamkeit abfordern...

Nehmen wir doch also das Spiel der Menschen mal etwas genauer unter die Lupe:

Der Mensch steht solide wie ein Baum auf der Wiese und zieht freudig den Ball, das Zergel oder Quietschie aus der Tasche und hält es seinem Hund unter die Nase, sagt, "such!" und schmeißt es zackig und elanvoll von sich.

Schlecht erzogen >: )

Hundebegegnungen an der Leine sind bei mir nicht immer relaxt - ich geb's zu. Fraule geht deshalb mit mir gewöhnlich einen Bogen oder lässt mich seitlich des Weges im Sitz warten oder etwas suchen, bis der andere vorbei ist. Das klappt meistens sehr gut, manchmal nicht. Vor allem, wenn's der Erzfeind ist. Da kann der Abstand gar nicht groß genug sein.

Unser Besuch mit zwanzig Jahren Hundeerfahrung sagt, das sei falsch. Es könne doch nicht angehen, so viel Geschisse um einen Hund zu machen, und sogar beim Spaziergang anzuhalten, nur um in Ruhe an einem Hund vorbei zu kommen.

"Wieso nicht?", fragt Fraule und versucht zu erklären, dass man dem Hund in kleinen Schritten beibringen könne, solche für ihn zu aufregenden Situationen souverän zu meistern. Für ein entspanntes Aneinandervorbei sei ein Abstand, der so groß ist, dass der Hund ruhig bleiben kann, die erfolgversprechendste Maßnahme. Und je öfter er dabei tatsächlich erfolgreich sei und daran gehindert würde, in a…